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>> Wir wollen, dass alle Beteiligten profitieren. <<

Erstellt am: 10.10.2017 | Kategorie: Szene, Studio-Management,
>> Wir wollen, dass alle Beteiligten profitieren. <<

eGym CEO Philipp Roesch-Schlanderer im F&G-Insider-Interview

>> Wir wollen, dass alle Beteiligten profitieren. <<

eGym beantwortet die Frage „Was ist für die Betreuung des Kunden am besten?“ mit eGym ONE. Für seine Vision von einer komplett vernetzten Trainingsfläche stellt das Münchener ­High-Tech-Unternehmen seinen Partnern – und das sind inzwischen eine Menge – die eigene Infrastruktur zur Verfügung. eGym selbst hält sich dabei dezent im Hintergrund und überlässt den Studios und ihren Kunden die Hauptrolle. F&G-Verleger Patrick Schlenz hat Philipp Roesch-Schlanderer, Geschäfts­führer der eGym GmbH, zur Entstehung und seinen weiteren Zielen mit eGym ONE befragt.


Die eGym ONE Präsentation auf der FIBO 2017F&G: Philipp, bei der letzten FIBO ist uns auf Eurem Stand ein großer Plexiglas-Aufsteller ins Auge gefallen, auf dem unter der Überschrift „eGym ONE Training Experience“ viele bekannte Unternehmens­namen der Branche gelistet waren. Den Begriff „eGym ONE“ hatten wir bis dahin noch nie gehört. Was hat es damit auf sich?
Philipp Roesch-Schlanderer: eGym ONE ist unsere Vision der komplett vernetzten Trainingsfläche im Fitnessstudio. Wir wollen alle Geräte aller Hersteller, die derzeit noch isoliert im Studio nebeneinanderstehen, intelligent zu einem ganzheitlichen Trainingserlebnis verbinden. Alle Geräte sollen sich individuell auf den Kunden ausrichten – das geht nur, wenn Geräte digital vernetzt sind. eGym ONE ist dazu eine offene Plattform, an die sich jeder Hersteller andocken kann, der ge­meinsam mit uns dem Kunden ein unvergessliches, individuelles und erfolgreiches Trainingserlebnis auf den Leib schneidern will.
eGym spielt hier in der Außendarstellung nicht die Hauptrolle – alles dreht sich um unsere Partner, wir stellen lediglich die Infrastruktur zur Verfügung. Fast 70 Unternehmen unserer Branche machen inzwischen bei eGym ONE mit, und diese Zahl steigt ständig. Ergebnis: Die vernetzte Trainingsfläche vergrößert sich kontinuierlich.
F&G: Wie soll ganz konkret der Kunde von eGym ONE profitieren?
Philipp Roesch-Schlanderer: Mein persönliches Ziel ist, dass jedes Mitglied sich an jedem Partnergerät einfach nur einloggt und sonst nichts einstellen oder anpassen muss und sofort los trainiert. Und das ist der Clou: los trainieren, aber eben nicht zufällig, sondern ziel­gerichtet.
Nimm‘ ein ganz simples Beispiel: Die überwiegende Zahl der Studiokunden drückt z.B. an den Kardio­geräten einfach auf „Quickstart“. Das ist leider Training nach dem Zufallsprinzip – in der Regel unterschwellig, dafür zu lange und mit den bekannten Folgen: Kaum Trainingseffekte und folglich Frustration, kein optimaler Gerätedurchlauf usw.
Mit an eGym ONE angebundenen Kardiogeräten ist das ganz anders: Jetzt ist der Quickstart- oder „Smart Start“-Knopf, wie er bei uns künftig heißt, plötzlich „intelligent“. Denn der Kunde meldet sich ja mit seinem RFID-Chip direkt am Gerät an. Das Gerät erkennt ihn, und hinter dem Quickstart-Knopf ist durch die Software-Schnittstelle der vom Trainer per eGym Trainer App erstellte individuelle Trainingsplan hinterlegt.
Gemeinsam mit unseren Partnerunternehmen entwickeln wir auf der Grundlage ihrer Produkte nach dem Prinzip „Was ist für die Betreuung des Kunden am besten?“ ständig neue Lösungen. Unsere Entwickler tüfteln z.B. gerade daran, wie Trainingsfortschritte an Partner-Kardiogeräten messbar gemacht werden können – ganz ähnlich wie an eGym Geräten. So wird das Mitglied auch hier schnell motiviert.
F&G: eGym hat ja vor fünf Jahren als Hersteller vollelektronischer Kraftgeräte angefangen – heute redet Ihr von eGym ONE und von voll vernetzter Trainingsfläche. Wie kam es eigentlich zu dieser Weiterentwicklung Eurer Tätigkeit?
Philipp Roesch-Schlanderer: (lacht) Diese Frage höre ich oft. Aber schon 2012, als wir unsere ersten Geräte in den Markt brachten, trieb uns die Vision um, dass das Studio für alle funktionieren muss, und nicht nur für eine Handvoll echter oder vermeintlicher Profis.
Während meines Studiums war ich erstmals in einigen Fitnessstudios und fühlte mich schlicht überfordert von den vielen Geräten und unzähligen Einstellmöglichkeiten. Für einen Normaltrainierenden wie mich nicht durchschaubar. Das wollte ich ändern, und mir war klar, dass das nur über eine Software­lösung geschehen kann.
Nur gab es damals aber keine Geräte, die wir mit unserer Software hätten unterstützen können, also haben wir selbst welche gebaut. Wir haben uns quasi Geräte gebaut, um an unserer eigentlichen Idee arbeiten zu können: der intelligenten Infrastruktur im Hintergrund – durch Software. Jetzt, nach fünf Jahren, rückt unser Software-Fokus immer stärker in den Mittelpunkt.
F&G: Mit welchen Argumenten habt Ihr Eure Partnerunternehmen von eGym ONE überzeugt?
Philipp Roesch-Schlanderer: Zu­nächst haben wir damit begonnen, mit den Anbietern von Studio-Software zu sprechen. Die IT-Leute auf beiden Seiten haben ja einen ganz ähnlichen Background und verstanden sofort, dass es zumindest einen Grundstandard geben muss, um sich nicht in kleinen und kleinsten Insellösungen zu verlieren. Rund 80 Prozent des Marktes sind inzwischen mit eGym ONE vernetzt.
Ganz ähnlich haben wir dann gegenüber den Hardware-Produzenten argumentiert: In jedem Studio gibt es eine Vielzahl an Geräten etlicher Hersteller, die auf jeweils unterschiedliche, allesamt für das Training wichtige Bereiche spezialisiert sind. Aber es fehlte an einer einheitlichen Software-Plattform, um alle diese Geräte anzubinden. Auch hier wieder: zahllose Insel­lösungen. Wir wollen, dass alle Beteiligten profitieren. Daher ist unsere Plattform offen – so wie z. B. Googles Android-Betriebssystem.
Wir stellen anderen unsere Infrastruktur zur Verfügung. Der Markt ist doch groß genug für alle; er wächst weiter, und wir unterstützen dieses Wachstum. Denn unser Modell generiert neue Zielgruppen fürs Studio, z.B. Leute, denen das bislang alles zu kompliziert war – wie seinerzeit für mich.
Wir bieten neue Monetarisierungs-Modelle für Betreiber, wir helfen somit auch den anderen Playern, ihre Potenziale zu heben. Wir konkurrieren nicht mit ihnen, weil wir nichts nachbauen, sondern sie dabei unterstützen wollen, ihre eigenen bestehenden tollen Produkte durch Softwareunterstützung noch besser zu machen.
F&G: Du hast die Monetarisierung angesprochen. Welches Geschäftsmodell steckt eigentlich hinter eGym ONE? Wie verdient Ihr damit Geld?
Philipp Roesch-Schlanderer: Aktu­ell stehen für uns beim Thema eGym ONE ganz klar die damit verbundenen Netzwerk- und Synergieeffekte im Mittelpunkt.
Die Studiobetreiber verstehen, dass die vernetzte Fläche in Zukunft eine immer signifikantere Rolle spielen wird und somit eine sehr große Hebelwirkung auf ihre eigene Wirtschaftlichkeit haben kann. Also: Optimierung bei Durchlauf, Zielerreichung, Kündigungsquote und Kundenerlebnis.
Wenn ein Betreiber an die Vision eGym ONE glaubt und sich ein mit eGym ONE verbundenes Gerät an­schafft, dann steigt auch die Chance, dass dieser Betreiber in der Folgezeit weiteres Equipment von Partnern der eGym ONE Plattform kauft.
Heute leisten wir beim Thema Vernetzung echte Pionierarbeit. Diese Vernetzung erlaubt es uns, an zahlreichen Stellen stark Wert zu stiften. So wird übrigens auch der eGym Zirkel durch eGym ONE ein viel schlagkräftigeres Tool. Über die Zeit wird eGym auf Basis von eGym ONE noch weitere Lösungen für Studiobetreiber neben dem eGym Zirkel anbieten, die durch die eGym Cloud richtig Mehrwert liefern. Das ist unser Geschäftsmodell. Ihr könnt gespannt sein!
F&G: Eine zentrale Rolle spielen bei eGym ONE Eure Apps?
Philipp Roesch-Schlanderer: Richtig. Nehmen wir die eGym Trainer App. Wir können sie maßschneidern auf die jeweiligen Produkte unserer Partner und sie immer tiefer integrieren. Bis hin zu individuellen Analyse-Dashboards für jeweilige Hersteller. Die Integrationstiefe kann der Partner mit steuern – je mehr er dazu bereit ist, in die Schnittstelle zu investieren, desto mehr investiert auch eGym. Bis hin zur „Fünf-Sterne-Integration“, bei der das Partnergerät komplett integriert, sprich: automatisiert ist. Und der Trainer sieht: Was hat das Mitglied gemacht? Wie kann ich den Kunden besser be­treuen?
Das Mitglied wiederum muss in seiner eGym Member App auf einen Blick verstehen: Was habe ich heute erreicht? Trainingserfolg, egal an welchem Gerät, egal von welchem Hersteller, muss transparent werden. Und wir verhindern, dass die überall beim Training im Studio generierten Daten wie in der Vergangenheit im „Nichts“ verschwinden, also verloren gehen. Jedes ­Mitglied soll seine eigenen Health-Daten nutzen, um seinen Körper besser zu verstehen und Fortschritte direkt zu bemerken – und das auch auf allen Partnergeräten.
Unbedingt bedanken möchte ich mich abschließend für den tollen Vertrauensbeweis unserer Partnerunternehmen, dass sie bei eGym ONE mitmachen und sich bei der Software-Entwicklung mit uns ab­stimmen!
F&G: Philipp, wir danken Dir herzlich für das Gespräch!

 

Infos & Kontakt
Ausführliche Infos zum Produktportfolio von eGym und zum Partner-Netzwerk hinter eGym ONE bekommen Sie unter
www.egym.de

 

 

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