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Anamnese first!

Erstellt am: 06.06.2018 | Kategorie: Szene, Studio-Management, Marketing & Sales,
Anamnese first!

Statement von Vokler Ebener

Inzwischen haben die meisten Studiobetreiber gemerkt, dass sie im Wettbewerb nicht über den möglichst niedrigen Preis punkten können, sondern am besten mit gesundheitsorientierten Programmen. Dabei spielt die Anamnese eine ganz entscheidende Rolle, und zwar nicht nur einmal, nämlich vor dem ersten Training im Studio, sondern regelmäßig.

Am besten findet der erste Re-Test im Sinne der Anamnese sechs Wochen nach Aufnahme des Trainings statt. Der nächste Test sollte dann erneut mit sechs Wochen Abstand folgen. Wenn dann die ersten drei Monate der Mitgliedschaft „überstanden“ sind, folgen die nächsten ­Termine im Anamnese-Raum alle drei Monate. Gerade die ersten 3 bzw. 6 Monate sind die kritische Zeit, in der viele Mitgliedschaften verloren gehen. Hat sich das neue Mitglied durch diese Phase erfolgreich durch­gekämpft, kann man davon ausgehen, dass das Mitglied noch lange im Studio trainieren wird.

Trainingsanpassung  und Motivation

Trotzdem gibt es immer wieder Zeiten, indem dem Kunden das Training schwerer fällt als sonst, und die Motivation geringer wird. In dieser Phase braucht der Trainierende dann Unterstützung. Gerade während der alle drei Monate durchgeführten Anamnese können wir Fortschritte aber auch Schwächen des Mitglieds erkennen und durch Lob und Aufmerksamkeit motivierend auf das Mitglied einwirken. Der Zeitaufwand für eine solche, den Erfolg des Trainings dokumentierte, Anamnese beträgt ca. 20 bis 25 Minuten. Das Motivationsgespräch beläuft sich ebenfalls auf 10 bis 15 Minuten. Das bedeutet also insgesamt maximal 30 Minuten Zeitaufwand.

Effektiv und ökonomisch

Für die Gewinnung eines neuen Mitgliedes, das zwischen 40 und 50 Euro monatlich Beitrag zahlt, gibt das Studio 110 und 150 Euro aus. Jedes Mitglied, das wir so zur Fortsetzung des Trainings motivieren können, ist also ein erheblicher Gewinn. Natürlich ist eine solche, das Mitglied zur Fortsetzung des Trainings bewegende, Anamnese nicht mehr mit „steinzeitlichen“ Methoden und Geräten wie selbst gebauten Kisten und Kästen sowie einer Stoppuhr zur Messung der Pulsfrequenz etc. machbar. Um den Trainingserfolg zu dokumentieren und zu belegen, hat die Industrie inzwischen viele exakte Geräte entwickelt, mit denen sich die einzelnen Bereiche optimal abdecken lassen: von Anthropometrie über Kraft und Ausdauer bis zu Beweglichkeit und Balance.

Umsetzung  mittels PAR-Q-Fragebogen

Eigentlich lautet die Übersetzung des griechischen Wortes Anamnese Beschwerdeerfassung.
Die Beschwerdeerfassung ist jedoch im Fitnessstudio nur noch ein kleiner Teil der Anamnese. Hier kommen die sieben Fragen des PAR-Q (Physical Activity Readiness Questionnaire) zum Einsatz. Alle weiteren Messungen und Tests fallen dann unter den Begriff der Diagnostik. Wichtig ist allerdings, dass die Fragen des PAR-Q vor jeden Test gestellt werden. Denn in den vergangen drei Monaten seit dem letzten Check können sich entsprechende Krankheitsbilder eingestellt haben.

Volker Ebener


Bild: Fotolia.com

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