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Beckenbodentrainer mit Software-Unterstützung

Erstellt am: 10.12.2014 | Kategorie: Gesundheit,
Beckenbodentrainer mit Software-Unterstützung

Beckenbodentrainer mit Software-Unterstützung

Der Beckenboden ist ein sehr intimer Bereich und das Thema Beckenbodentraining wurde auch in der Fitness- & Gesundheitsbranche bisher recht stiefmütterlich behandelt. Die meisten Menschen denken dabei zunächst einmal an Rückbildungsgymnastik nach der Schwangerschaft. Es ist längst an der Zeit, das Beckenbodentraining zu enttabuisieren, denn der Bedarf an isoliertem Training der Beckenbodenmuskulatur ist groß – zur breiten Bedarfsgruppe zählen nicht nur Mütter! Die Stärkung des Beckenbodens kann Frauen wie Männern bei Blasenschwäche und Rückenbeschwerden helfen und zur Verbesserung der Sexualität beitragen.

Beckenbodentraining kann viel mehr, als die meisten Menschen ahnen. Ein gesunder, trainierter Beckenboden wirkt sich positiv auf verschiedenste Gesundheitsfaktoren aus – wie etwa Inkontinenz, Erektile Dysfunktion, Instabilität des Beckens, Rückenbeschwerden oder nach einer OP (z.B. Prostata).
Die Funktionsfähigkeit der Beckenbodenmuskulatur kann vor allem bei Übergewicht oder eben mit dem Altern abnehmen. Betrachtet man allein die Zahl
der Menschen, die unter Inkontinenz leiden, erkennt man schnell, wie hoch das Kundenpotenzial für den Fitness- und Gesundheitsmarkt ist. Derzeit werden hierzulande sechs bis acht Millionen Betroffene genannt – das entspricht in etwa jedem zehnten Deutschen (www.blasen­inkontinenz.info).

Was genau ist der Beckenboden und vor allem: wo?

Um den Beckenboden isoliert trainieren zu können, muss man sich erstmal vergegenwärtigen, wo sich dieser starke Muskel- und Bänderapparat genau befindet. Die Beckenbodenmuskulatur ist mit den Beckenknochen verbunden: Steißbein, Schambein und die beiden Sitzbeinhöcker bilden den äußeren knöchernen Rahmen. Ohne Beckenboden würde den Organen im Bauchraum der Halt fehlen. Die Beckenbodenmuskulatur besteht aus drei muskulösen Schichten:

- Die äußere Beckenbodenmuskulatur: Sie umrahmt die Schließmuskeln des Afters und der Harnröhre. Bei Frauen umfasst sie außerdem die Vagina, bei Männern den Penisansatz.
- Die mittlere Beckenbodenmuskulatur: Sie spannt sich wie ein Fächer quer zu der inneren Schicht zwischen den Sitzknochen auf und liegt unterhalb der Blase im vorderen Bereich des Beckens.
- Die innere Beckenbodenmuskulatur: Sie spannt sich zwischen dem vorne liegenden Schambein und dem hinten liegenden Steißbein. Sie ist die stabilste und breiteste Schicht, da auf ihr der größte Druck durch die Organe liegt.
- Auch der Damm gehört zum Beckenboden.
- Sowohl die Muskeln als auch die Bänder des Beckenbodens haben Kontakt zum Steißbein und zur Wirbelsäule, sodass sich Haltungsfehler negativ auf die Spannung des Beckenbodens auswirken können.

Der „umgedrehte Fächer“

DFAV-Ausbilderin Dunja Krieger beschreibt den Beckenboden sehr anschaulich als „umgedrehten Fächer unterhalb des Bauchnabels“. Weiter erklärt sie: „Um den Kunden zu verdeutlichen, wo er liegt und wie man ihn isoliert anspannt, dienen verschiedene Bilder. Zum Beispiel kann man sich vorstellen, wie man in eine ganz enge Hose schlüpft oder den Bauch und alle Körperöffnungen ‚hochzieht‘.“

Die Funktionen des Beckenbodens

Der Beckenboden hat verschiedene Aufgaben: Er muss kräftig genug sein, um die Bauch- und Beckenorgane zu stützen und die Schließmuskulatur von Harnröhre und After zu unterstützen. Neben der Anspannung muss er aber auch „loslassen“ können: Beim Stuhlgang, Wasserlassen und bei der Frau beim Geschlechtsverkehr und der Geburt. Darüber hinaus muss der Beckenboden hohem Druck im Bauchraum standhalten, z.B. beim Husten, Niesen, Lachen sowie beim Heben schwerer Lasten und bei körperlicher Anstrengung.

Spielerisch dem roten Faden folgen

Einige Hersteller haben das Marktpotenzial des Beckenbodentrainings erkannt. Auf der FIBO 2013 stellten die FREI AG und die eXcio GmbH die ersten ergonomisch adaptiven Trainingsgeräte vor, mit denen in normaler Sportbekleidung im Sitzen die Beckenbodenmuskulatur isoliert trainiert werden kann – ohne Intimkontakt und jede Hemmschwelle für die Nutzer. Der Kunde sitzt auf dem höhenverstellbaren Sitz und ein schmaler Sensor im Sitz misst die unsichtbaren Muskelkontraktionen des Beckenbereiches. Der Anwender soll diese möglichst steuern, indem er die Beckenbodenmuskulatur gemäß des Auf und Ab einer Bildschirmlinie an- bzw. entspannt. Auf diese Weise wird die Trainingsbelastung nicht nur gesteuert, sondern auch der Trainingsfortschritt gemessen und visualisiert. So lernt der Anwender auch ganz genau, wie er den Beckenboden gezielt anspannen kann.

Brücke zwischen Therapie & Fitness

Dass die Geräte mit Software-Unterstützung zum isolierten Training der Beckenbodenmuskulatur zur Enttabuisierung des Themas beitragen, zeigt auch die Tatsache, dass die Geräte von eXcio, der FREI AG und der SCHUPP GmbH & Co. KG in Studios ganz normal auf der Trainingsfläche aufgestellt werden können und nicht in einem separaten Raum „versteckt“ werden müssen. Dadurch schlagen die neuen Trainingsgeräte auch eine Brücke: Da sie nicht wie „Therapiegeräte“ aussehen, sondern wie herkömmliche Fitnessgeräte, gibt es keine große Hemmschwelle mehr für potentielle Zielgruppen. Auch das spielerische Training, bei dem der Anwender buchstäblich dem roten Faden auf dem Bildschirm mit Muskelkontraktionen folgt, macht viele Menschen im Fitnessstudio neugierig und weckt Ehrgeiz.

F&G hat sich für Sie auf dem Markt umgeschaut und stellt Ihnen drei Anbieter und ihre Geräte vor.

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