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Bin ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt?

Erstellt am: 06.12.2018 | Kategorie: Marketing & Sales,
Bin ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt?

richtig führen und kommunizieren

Erfolgreiche Kommunikation mit dem Team in Zeiten der Digitalisierung

Bin ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt?

Oft ist man als Führungskraft darauf fokussiert, dass alles um einen herum funktioniert und stimmig ist. Schließlich waren die Hierarchien lange klar geregelt und die Strukturen stabil. Geführt und kommuniziert hat man eher von oben nach unten. Kann eine solche Kommunikationsweise heute noch erfolgreich sein?

Zur Weitergabe von Infos nutzte man jahrelang vor allem Meetings, To-Do-Listen und Infozettel in den Postfächern der Mitarbeiter. So hatten alle im Unternehmen recht schnell einen Überblick über Dinge, die zu tun sind und was geplant ist.

Die Zeiten ändern sich

Im digitalen Zeitalter hat sich die Informationsverarbeitung rasant verändert und damit auch die Kommunikation bzw. Informationsweitergabe. Früher dauerte es noch rund einen Tag, bis alle Mitarbeiter informiert waren. Heute kann man in den meisten Fällen davon ausgehen, dass binnen Sekunden eine Info von A nach B gelangt.

Das bedeutet aber auch, dass die Kommunikation insgesamt schneller geworden ist und damit die Geduld auf allen Seiten geringer wird. Von jedem, der Informationen weitergibt, wird heute eine gewisse Schnelligkeit erwartet. Beispielsweise wünscht sich der Chef schnelles Handeln. Der Mitarbeiter erwartet, dass er die notwendigen Informationen zeitig bekommt, um auch schnell handeln zu können. Sobald also etwas an jemand weitergegeben wird, haben wir keinen Tag oder länger Zeit: Wir erwarten schnellste Reaktionen.

Da alle heute schneller an Informationen kommen, hat sich auch die Art der Informationsweitergabe für alle verändert: egal ob Unternehmen zu Kunden oder Chef zu Mitarbeiter oder Mitarbeiter untereinander.

Mitarbeiterwert & Wertschätzung

Teammitglieder haben heute klare Vorstellungen über ihre Leistungen und ihren Wert im Unternehmen. Sie möchten gefördert und gefordert werden. Wer sich langweilt oder sich ausgenutzt fühlt, der ist schnell ein Kandidat für die berüchtigte „innere Kündigung“. Auch weisen Mitarbeiter, die Freude an ihrer Arbeit haben, nachweislich ein geringeres Risiko auf für Überlastungserscheinungen bis hin zum Burnout.

Hat man Aufgaben, die Sinn bringend sind und Spaß machen, dann gibt dies Energie. Wenn also der Mitarbeiter mit Freude macht, und den Nutzen hinter dem sieht, was er oder sie tut, gibt das Schwung und Energie, die man wieder in das „System“ Unternehmen einspeist. Als Person mit Führungsverantwortung sollte man also wissen: Welchen Sinn macht die Arbeit meiner Mitarbeiter? Wie schnell kommt man an Informationen und wo kann man seine Informationen zeitnah loswerden? Mitarbeiter werden zu „Underperformern“, wenn sie weder Spaß noch Sinn in ihrer Arbeit sehen.

Die Wirklichkeit ist komplex

Innovative Medien, neue Werte und auch immer veränderte Systeme erreichen auch die Strukturen der Arbeitswelt. Schneller denn je muss man auf Veränderungen reagieren. Facebook wird abgelöst von Instagram, YouTube ersetzt den Fernseher und die jungen Menschen zeigen heute kaum noch Markentreue. Wer als Arbeitgeber spannend und in ist, kann sich die Mitarbeiter aussuchen, aber nur so lange er spannend und in bleibt! Ist das nicht mehr der Fall, wechselt der junge Mensch die „Marke“ und geht zu dem, der nun „top“ ist.

Erfolgreiche Umsetzung im Studio

Was braucht man also in der Praxis, um bei der Informationsweitergabe immer up-to-date zu sein?

1. Kommunikation ist keine Einbahnstraße

Es reicht also nicht aus, wenn der Chef nur Dinge an Mitarbeiter kommuniziert und dann hofft, dass alles so umgesetzt wird. Kommunikation ist eine gezielte Informationsweitergabe und damit eine 4-spurige Bahn.

Entscheidend ist, dass die folgenden vier Wege erfolgreich beschritten werden können:

ChefMitarbeiter

MitarbeiterMitarbeiter

MitarbeiterKunde

ChefKunde

Alle diese Wege haben einen oder mehrere Kanäle.

2. Chef als Leittier

Als Chef bzw. Führungskraft ist man verantwortlich für alle Prozesse eines Unternehmens bzw. seiner Abteilung. Man definiert auch, wer welche Aufgabe, welche Kompetenz und welchen Einflussbereich hat. Damit gibt man den Rahmen, die Werte und den Sinn vor.

Um erfolgreich zu bleiben, ist es entscheidend, kreativer als bisher an Themen heranzugehen und Impulse zur Veränderung zuzulassen. Alles natürlich im Rahmen der Möglichkeiten.

Ideen haben alle, weil Menschen von sich aus darauf ausgerichtet sind, Resultate zu erzielen. Mitarbeiter WOLLEN im Normalfall etwas leisten. Damit sie etwas leisten KÖNNEN, muss zunächst der Rahmen stimmen. Motivieren kann man Mitarbeiter dann, wenn man Hindernisse aus dem Weg räumt und wenn man selbst auch dran bleibt. Das bedeutet, dass man klare Strukturen schafft, auf die sich alle Mitarbeiter verlassen können.

3. Klare Kommunikationswege

Chefs sollten die Ideen und Anregungen der Teammitglieder aufnehmen und ihnen so eine ehrliche Plattform bieten. Das bedeutetet im Umkehrschluss aber auch: Man muss dafür Kommunikationswege festlegen und diese vor allem klar definieren. Sonst hat man neben dem normalen Alltag, in dem wir 1:1 und ohne Verzögerungen Informationen austauschen können, zu viele weitere Wege und keiner blickt mehr durch. Studioleiter sind nach wie vor der Kopf eines Clubs. Sie legen fest, wie die vier Kommunikationswege bestritten werden, welche Regeln gelten und wie diese genutzt werden sollten.

So hat jeder einzelne Mitarbeiter die Chance, seine Ideen im richtigen Kanal zu platzieren, wird gehört - und kann sich darauf verlassen, dass man sich Gedanken macht, ob der Vorschlag eine sinnvolle Lösung bietet oder auch nicht. Denn wenn man „gehört“ wird, kann man auch mit der Ablehnung einer eigenen Idee sehr gut weiter arbeiten - an gemeinsamen Lösungen und am gemeinsamen Erfolg.

Digitalisierung bedeutet schlicht weg, dass für die Informationen, die man verarbeiten oder speichern muss, nun ein digitaltechnisches System eingesetzt wird. Während also früher Briefe schreiben angesagt war, wird heute gemailt oder noch schneller per Messenger-Dienst und/oder digitalem Studiosystem kommuniziert.

Dabei helfen auch bei einer dringenden Informationsweitergabe klare Wege. Schaut man sich Unternehmen heute genauer an, wird schnell klar, oft ist das Problem nicht die Tatsache, dass etwas passiert ist, sondern die Tatsache, dass keiner weiß wohin mit den Informationen und vor allem auf welchem Weg. Hier gilt es anzusetzen!

Und vergessen Sie bei aller Digitalisierung nicht, dass die Informationsweitergabe von Mensch zu Mensch die erfolgreichste & offenste Form ist. Sprechen ist und bleibt Gold!

Kirsten Dehmer

www.fitforfacts.de  www.koerper-wirkung-image.de

 

Praxistipps

Legen Sie als Chef Ihres Studios oder Ihrer Abteilung klar fest:

• … auf welchen „Kanälen“ welche Informationen fließen sollen.
• … welcher Mitarbeiter welche Informationen wo und wie weiter geben soll.
• … wie Sie auf welche Informationen reagieren.
• … wie schnell Antworten gegeben werden.
• … welche Kanäle Sie nicht nutzen möchten.

Holen Sie sich dabei regelmäßig Feedback von Ihrem Team. Damit Sie wissen, ob die Mitarbeiter noch mit Motivation und Freude dabei sind.

Bildquellen:  ©chaiyapruek - fotolia.com, ©ra2 - fotolia.com

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