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Erfolgreiche Ernährungsberatung im Fitnessstudio

Erstellt am: 26.06.2017 | Kategorie: Marketing & Sales, Ernährung,
Erfolgreiche Ernährungsberatung im Fitnessstudio

Die Erfahrung zeigt, dass immer mehr Einrichtungen damit konfrontiert werden, dass die ­Kunden sie auf das Thema Ernährung ansprechen. In diesem Artikel listet Stephan Müller vom GluckerKolleg wichtige Rahmen­bedingungen auf, um die Ernährungsberatung erfolgreich im Studio umzusetzen. Die Tipps sollen dabei helfen, im Dschungel der Ernährungsberatungs-Tools den Überblick zu bewahren.

Aus zahlreichen Erfahrungen in der Vergangenheit wurde klar, dass die Ernährung einen wichtigen Bestandteil bei der Zielerreichung im Fitnessbereich ausmacht. Daher wenden sich auch immer mehr Mitglieder mit diesem Thema an ihren Ansprechpartner im Studio. Betreiber müssen also dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter den Mitgliedern eine gute Ernährungsberatung geben können.

Folgende Herausforderungen kommen auf Fitness-Einrichtungen zu, wenn es um das Thema „Umsetzung erfolgreicher Ernährungsberatung“ geht:

  • Das Konzept muss einfach und für alle Mitarbeiter und Kunden verständlich aufgebaut sein.
  • Der Zeitaufwand pro Kunde muss sich für den Kunden und die Einrichtung in einem betriebswirtschaftlichen Rahmen halten.
  • Die Beratung muss einfach in den Fitnessstudio-Alltag integrierbar sein.
  • Die eigene Nahrungsergänzungs­mittelserie des Studios sollte in ein Ernährungskonzept integrierbar sein.
  • Die Einschulung neuer Mitarbeiter in die Ernährungsberatungskonzeption muss einfach machbar sein.

Ein erfolgreiches Ernährungskonzept muss die folgenden Voraussetzungen erfüllen.

1. Die Motivation des Kunden erkennen

Um die Kunden von Anfang an zur sinnvollen Ernährungsumstellung zu bewegen, muss die Motivation für eine Umstellung hinterfragt werden. Dies kann durch ein ausführliches Anamnese­gespräch erfolgen. Der Nachteil bei einem ausführlichen Anamnesegespräch ist die notwendige fachliche Kompetenz, die der Berater mitbringen muss. Zusätzlich ist der Kunden oft nicht bereit, dafür zu viel Geld auszugeben. Eine sinnvolle Möglichkeit um ­diesen Bereich gut abzudecken, ist die Integration eines Profils, um das Verhaltensmuster bei den Kunden zu erfahren. Ein sehr gutes und  kostengünstiges Profil bietet ­www.hucosport.com, das der Einrichtung und dem Berater bereits vor dem ersten Gespräch das Feedback zur Motivation von Bewegung und zum Essverhalten über den Kunden gibt.

Mit dem huco Ernährungsprofil erkennt man die Essgewohnheiten und sieht die Herausforderungen der Ernährungsumstellung in einem neuen Licht. Durch die Selbsterkennung fällt die Ernährungsumstellung für den Kunden und die Umsetzung der ersten Schritte deutlich leichter.

2. Ein Ernährungskonzept für überall

Ein gut funktionierendes Ernährungskonzept muss der Kunde bei sich zuhause, bei seiner Arbeit und auch in der Freizeit gut umsetzen können. Zu komplizierte Essgewohnheiten und ein zu komplexes System sind deswegen meist zum Scheitern verurteilt. Der Austausch von Mahlzeiten mit Nahrungsergänzungsmitteln ist auch nur eine kurzfristige Lösung. Auf lange Sicht muss das veränderte Verhalten im Alltag integriert werden. Leichte Tipps für den Alltag sollten dafür immer zur Verfügung stehen. Zeigen Sie dem Kunden, wie er durch einfache Tipps, Veränderungen in sein Leben bringt. Stellen Sie dem Kunden regelmäßige Tipps zur Verfügung z.B. die Möglichkeit zur Entzündungshemmung und Regenerationsförderung, wie es z.B. durch die Aufnahme eines guten Olivenöls mit einem niedrigen Säuregrad von 0,2 oder 0,3 pro 100 Milliliter Olivenöl möglich ist.

Zahlreichen Studien zufolge wirken Omega-9-Fettsäuren, die in Olivenöl vorkommen, entzündungshemmend. Zudem senkt die Omega-9-Fettsäure den LDL-Cholesterinspiegel. Achten Sie darauf, dass Olivenöl regelmäßig und in Maßen aufgenommen wird. Weitere sinnvolle Ernährungstipps finden Sie im Buch „Richtig Essen für die Faszien“, das im Südwestverlag er­schienen ist.

3. Das Konzept muss privat umsetzbar sein

Egal für welches Konzept das Mitglied sich entscheidet, es ist wichtig, dass der Partner und/oder die Familienangehörigen bei diesem Konzept involviert werden, um einen langfristigen Erfolg zu erzielen. Die Rezepte und Vorgaben müssen für alle umsetzbar sein und sollten auch nicht dazu führen, dass die Person, die die Ernährung umstellen möchte, immer nur für sich alleine Kochen muss. Vorgaben von leckeren Rezepten in unterschiedlichen Portionsgrößen sind sinnvoll. Hier können sinnvolle Rezeptmappen und Beispiele zum Selbermachen als gute Unter­stützung helfen. Achten Sie bei einem vernünftigen Ernährungskonzept da­rauf, dass eine gute Auswahl an sinnvollen Rezeptvorschlägen mit involviert wird.

Auch die Gene spielen bei der Ernährung eine Rolle. Durch spezielle Gen-Analysen (wie z.B. der Meta-Check) besteht die Möglichkeit, unterschiedliche Verwertungsmöglichkeiten bei den Nährstoffen Kohlenhydrate, Fette oder Eiweiße herauszubekommen. Es gibt Personen, die Eiweiße gut oder auch schlechter verwerten. Um das Ziel einer langfristigen Gewichts­reduktion zu erreichen, ist es sinnvoll, heraus zu bekommen, welche Lebensmittel gut oder weniger gut verwertet werden. Wenn ich diese Informationen habe, fällt es mir leichter, die Aufnahmehöhe von bestimmten Lebensmitteln zu reduzieren, die sich bei mir eher schlechter verwerten lassen.

4. Sinnvolle Integration von Nahrungsergänzungsmitteln

Besteht die Möglichkeit, die im Studio bereits vorliegenden Nahrungsergänzungen, zu integrieren? Denken Sie aber daran, dass Nahrungsergänzungen immer als ERGÄNZUNG zur Basisernährung gesehen werden sollten und nicht als Hauptmahlzeit. Auch die Bioverfügbarkeit von Nahrungsergänzungen ist wichtig. Häufig versprechen Nahrungsergänzungen Dinge, die nicht gehalten werden können. Studien haben erwiesen, dass man mit einer natürlichen Ernährung ohne pharmakologische Zusätze das Bindegewebe stärken und bei Erkrankungen des Bewegungsapparats da­rüber hinaus auch Entzündungsaktivitäten dämpfen kann.

Und das alles, soweit bekannt, ohne Nebenwirkungen. Ohne pharmakologische Zusätze bedeutet z.B. ohne Nahrungsergänzungsmittel – denn synthetisch hergestellte Nährstoffe haben nun einmal eine andere Wirkung auf den Körper als das Original der Natur. Bei Mangelzuständen mag sich in dem einen oder anderen Fall ein Nahrungsergänzungsmittel anbieten, eine ge­sunde Ernährungsweise ersetzt es je­doch nicht. Eine Unterstützung von Nahrungsergänzungsmitteln sollte dann möglich sein, wenn die Ernährung an dem jeweiligen Tag, deutlich schlechter ausgefallen ist als geplant. Eben als Nahrungsergänzung.

5. Regelmäßige Feedbacks zur Motivationssteigerung

Bauen Sie für eine erfolgreiche Ernährungsberatung regelmäßige Feedbackgespräche und Motivationshilfen mit ein, um die Teilnehmer langfristig zu involvieren und zu zählbarem Erfolg zu bringen. Sinnvolle Möglichkeiten sind der Einsatz von Motivationshilfen und das Bestätigen von erreichten Zwischen­zielen (bestimmtes Gewichtsziel oder eine Verbesserung des Muskelaufbaus). Hier können einfache Mittel, wie Maßband oder Fettmesswaagen häufig einen Motivationskick bringen. Die Einschulung neuer Mitarbeiter in die Ernährungsberatungskonzeption muss einfach durchführbar sein.

Entscheiden Sie sich für ein Ernährungskonzept, das einfach eingebaut werden kann und bei dem Sie die neuen Mitarbeiter leicht einlernen können. Die Kunden müssen bei einer erfolgreichen Ernährungsumstellung Ihr Essverhalten auf lange Sicht ändern. Das Essverhalten muss in den Alltag integriert werden

6. Es muss schmecken

Egal was bei einer Ernährungsberatung empfohlen wird, es muss dem Kunden auf alle Fälle schmecken, damit eine langfristige Umstellung erfolgen kann. Um Gewicht zu reduzieren, muss immer die Energiebilanz der Nahrungsaufnahme geringer ausfallen, als der Kalorienverbrauch.

Viel Spaß bei der Umstellung!

Stephan Müller

 

Bildnachweise 2+3: Fotolia

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