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Fit für den neuen Datenschutz?

Erstellt am: 04.05.2018 | Kategorie: Szene, BVGSD,
Fit für den neuen Datenschutz?

Dr. Franke auf dem Workshop „Neues Datenschutzrecht“ in Bielefeld

Fit für den neuen Datenschutz?

 
Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die ab dem 25. Mai 2018 in der Europäischen Union in Kraft tritt, wird auch für Studiobetreiber nicht ohne Folgen bleiben. Aus diesem Grunde bot der BVGSD einen Workshop in Bielefeld an, bei dem Dr. Franke von der Kanzlei Anwalts­sozietät Dr. Geisler, Dr. Franke & Kollegen die teilnehmenden Studiobetreiber über die Auswirkungen der Neuordnung informierte. Gleichzeitig vermittelte er praxisrelevante Informationen, wie den veränderten Richtlinien zu begegnen ist.

Das Thema Datenschutz ist heutzutage aktueller denn je. In der Bevölkerung lässt sich ein wachsendes Bedürfnis nach mehr Sicherheit im Umgang mit persönlichen Daten feststellen, auf das die Europäische Union nun mit einer einheitlichen Neuordnung des Datenschutzrechts reagiert. Diese Änderungen treten ab dem 25. Mai 2018 in Kraft und auch in Deutschland wird das Bundesdatenschutzgesetz an die europäischen Richtlinien angepasst. Die neuen Regelungen werden natürlich auch an den Studiobetreibern nicht spurlos vorbeigehen und nehmen diese nun in die Pflicht, die personenbezogenen Daten ihrer Kunden gemäß den gesetzlichen Vorgaben zu schützen. Aus diesem Anlass führte der BVGSD am 14. März in Bielefeld den Workshop  „Neues Datenschutzrecht“ durch, der die Verbandsmitglieder, aber auch interessierte Nicht-Mitglieder über alle Neuigkeiten des Gesetzes umfassend informierte und sie anhand praxisrelevanter Beispiele auf die bevorstehenden Herausforderungen vorbereitete. Dem Referenten Dr. Christoph Franke gelang es von Anfang an auf souveräne Weise, die Unsicherheiten der 30 Teilnehmer zu zerstreuen und detailliert zu erklären, wie man den Fallstricken des neuen Gesetzes entgeht. Im Nachgang zu der etwa vierstündigen Veranstaltung erhielten die Teilnehmer neben einer Teilnahmebescheinigung auch eine komprimierte Power-Point-Fassung des Vortrags. Den Verbands­mitgliedern wurde darüber hinaus eine To-do-Liste zugesandt, die alle relevanten Schritte noch einmal konkret zu­sammenfasste.


Tipps für die Umsetzung?


Eine erste Maßnahme stellt laut Dr. Franke die eingehende Überprüfung des internen Umgangs mit den Mitgliedsdaten des Studios dar. Konkret bedeute dies für Studiobetreiber zu analysieren, wie personenbezogene Informationen effektiv innerhalb des Systems abgesichert werden. Der Referent wies diverse Möglichkeiten aus, wie ein schadloser Umgang mit personenbezogenen Daten möglich ist, z.B. über eine Verschlüsselung von Daten, die Eingrenzung des mit Daten in Kontakt kommenden Personals sowie die wichtige Speicherung und Löschung von Daten. Um einen Datenmissbrauch, z.B. im Zuge eines Arbeitgeberwechsels vorzubeugen, empfiehlt es sich den Kreis der Personen, die mit sensiblen Daten in Berührung kommen, so gering wie möglich zu halten und jede Kontaktstelle hinreichend zu kontrollieren. Eine weitere Änderung, die für die Betreiber von Studios zukünftig von Relevanz sein wird, ist die Einführung einer Datenschutzerklärung, die von allen Neumitgliedern zukünftig unterzeichnet werden soll. Sogar über eine nachträgliche Einwilligung von Altkunden ließe sich an dieser Stelle nachdenken. In diesem Kontext verwies Dr. Franke auch auf die Berücksichtigung des „Rechts auf Vergessenwerden“, also einer Löschung personenbezogener Daten.


Der Datenschutzbeauftragte: interne oder externe Lösung?


Kommen mehr als zehn Angestellte mit personenbezogenen Daten in Berührung, muss man einen Datenschutzbeauftragten installieren. An dieser Stelle sieht sich ein Studio­betreiber zwangsläufig mit der Frage konfrontiert, ob diese Aufgabe ein interner Mitarbeiter oder ein externer Anbieter übernimmt. Die Vorteile des externen Beauftragten, zum Beispiel durch einem Anwalt oder Unter­nehmens­berater, bestehen Dr. Franke zufolge  darin, dass dieser als Experte weitaus umfassender vorbereitet ist. Der interne Datenschutzbeauftragte ist hingegen oftmals nur rudimentär geschult und unterliegt einer persönlichen Haftung.


Was passiert im Schadensfall?


Tritt tatsächlich ein Schadensfall auf, ist der Studiobetreiber zu einer sofortigen Selbstanzeige verpflichtet. Konkret bedeute dies, dass er den Schadensfall innerhalb von 72 Stunden bei der zuständigen Datenschutzaufsichts­behörde zu melden hat. Die immensen Strafen, die mit einer solchen Verletzung des Datenschutzgesetzes einhergingen, betreffen dabei nicht nur die europäischen Unternehmen. Alle Firmen, die auf dem europäischen Markt operieren und dort Waren oder Dienstleistungen anbieten, sind von solchen Sanktionen im gleichen Maße betroffen.
 
Für weitere Informationen zum Thema des „Neuen Datenschutzrechts“ stehen Ihnen die Ansprechpartner des BVGSD zur Verfügung.
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