Brandneu Aktuelle Ausgabe Newsletter abonnieren
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige - - Anzeige - - Anzeige -
- Anzeige - - Anzeige - - Anzeige -

Fitness-Training im neuen Präventionsgesetz!

Erstellt am: 01.09.2015 | Kategorie: Recht, Szene, Aktuelles,
Fitness-Training im neuen Präventionsgesetz!

FID und Partner erzielen politischen Erfolg! DSSV ohne Einfluss?

Das neue Präventionsgesetz hat in der Fitness- & Gesundheitsbranche für großes Aufsehen gesorgt und gilt als erster wirklicher politischer Erfolg der Fitnessbranche seit über 30 Jahren. Das am 18.06.2015 vom Bundestag verabschiedete Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention berücksichtigt erstmals auch die qualitätsgesicherten Bewegungsangebote in Sport- oder Fitnessstudios.

Bereits seit vielen Jahren engagiert sich Paul Underberg mit der von ihm gegründeten Fitnessinitiative Deutschland (FID) für eine Akzeptanz unserer Branche in der Politik. Die vom BVGSD, Bundesverband Gesundheitsstudios Deutschland e.V. und dem DFAV, Deutscher Fitness und Aerobic e.V. seit ca. zwei Jahren unterstützte inhaltliche Arbeit der FID, führte letztlich dazu, dass die Politik die qualitative Entwicklung unserer Branche nicht nur wahrnimmt, sondern diese inzwischen als Ansprechpartner in Sachen Prävention im Gesetz verankert hat.

F&G wollte vom Gesundheitspolitiker Dietrich Monstadt, MdB und ordentlichem Mitglied im Ausschuss für Gesundheit im Bundestag wissen, warum die Fitnessstudios aus seiner Sicht jetzt im Gesetz berücksichtigt wurden. Da uns vor wenigen Tagen ein Papier des DSSV e.V. erreichte, aus welchem man schließen könnte, dass der DSSV e.V. maßgeblichen Anteil an der Berücksichtigung der Fitnessbranche im Präventionsgesetz hätte, wollten wir von Dietrich Monstadt auch wissen, wie sich der DSSV e.V. aus seiner Sicht in die Diskussion um die Novelle dieses Gesetzes eingebracht hat.

Jürgen Wolff (F&G): Sehr geehrter Herr Monstadt, als Redakteur des auflagenstärksten Branchenmagazins, F&G, interessiert mich natürlich, wie der Erfolg für die Fitnessbranche im neuen Präventionsgesetz berücksichtigt zu sein, zustande gekommen ist und was das letztendlich in der Folge für die Branche und den Bürger bedeutet?

Als Mitglied des Gesundheitssauschusses des Deutschen Bundestages, Berichterstatter u.a. für Diabetes und Adipositas waren Sie bei der Gesetzesfindung sowie bei den Anhörungen von Beginn an involviert.

Dietrich Monstadt: Ich weiß nicht, ob man richtige Schlussfolgerungen als Erfolg bezeichnen kann. Uns war und ist wichtig, dass wir Präventionsbemühungen nicht mit Gefälligkeitserklärungen unterstützen. Dass dies auch im Bereich der Fitnessbranche darstellbar ist, wurde uns durch verschiedene Kontakte und regelmäßigen parlamentarischen Abenden von der FID und dem BVGSD vermittelt.

Insbesondere Herr Underberg und Frau Schönfelder haben nicht nachgelassen, uns hierzu die Informationen zukommen zu lassen, die uns bewogen haben, die gesetzliche Regelung in § 25 SGB V „auf sonstige qualitätsgesicherte Bewegungsangebote in Sport- oder Fitnessstudios“ zu erweitern.

Von daher sind wir dankbar, dass unsere Präventionsbemühungen nicht nur durch Sportvereine, sondern insbesondere auch durch Sport- und Fitnessstudios in exzellenter Weise unterstützt werden können.

Jürgen Wolff: In der Branche fragt man sich, wer insbesondere aus unserem Bereich dazu beigetragen hat, dass Leistungen in Fitnessstudios im Präventionsgesetz Niederschlag gefunden haben. Ich komme auch deswegen auf Sie zu, weil gestern der DSSV (Deutscher Sportstudioverband) in einem Newsletter an die Branche überhaupt nicht auf die Erfolge der FID in dem Zusammenhang eingeht, sondern im Kontext eher vermuten lässt, dass er selber durch politische Arbeit wesentlich zum Ergebnis beigetragen hat …

Dietrich Monstadt: Ich kenne die Vertreter dieses Verbandes nicht. Sie sind zu keiner Zeit, auch nicht im Rahmen der Gesetzgebung zum Präventionsgesetz, bei mir oder beim zuständigen Berichterstatter, vorstellig geworden. Daher ist mir nicht klar bzw. kann von mir nicht nachvollzogen werden, ob dieser Verband überhaupt einen irgendwie gearteten Beitrag geleistet hätte. Ich würde dies ausschließen.

Jürgen Wolff: Hat der DSSV auch nicht indirekt – wie er es in seinem Schreiben gestern vermuten lässt – über den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV) Einfluss genommen?

Dietrich Monstadt: Der GKV-SV hat weder in seiner Stellungnahme zum Präventionsgesetz, noch in der dazu abgehaltenen öffentlichen Anhörung am 22. April auf diese Inhalte Bezug genommen. Im Gegenteil: Es entstand eher der Eindruck, dass der GKV-SV die Regelung zu den Fitnessstudios in dem Präventionsgesetz nicht die Bedeutung beigemessen hatte, die diese unserer Meinung nach haben musste.

Jürgen Wolff: Was bedeutet diese Gesetzgebung für die Fitnessbranche jetzt zusammengefasst?

Dietrich Monstadt: Nun, damit sind zunächst wichtige und durchaus weitgreifende Rahmenbedingungen seitens der Politik geschaffen. Gewollt ist, dass Menschen sich eigenverantwortlicher gesund verhalten. Sportliche Aktivität kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Die Regelungen in dem Gesetz greifen ab dem 1.1. 2016. Jetzt geht es darum, Förderungsbedingungen zu formulieren und qualitätsgesicherte Trainingsangebote zu definieren, festzulegen und dazu mit Vertreter der Anbieter, der Krankenkassen Vereinbarungen zu treffen, die im Sinne des Präventionsgesetzes nachhaltige Erfolge erzielen.

Fitness-Training im neuen Präventionsgesetz! Fitness-Training im neuen Präventionsgesetz! Fitness-Training im neuen Präventionsgesetz!

« zurück

Ähnliche Beiträge

- Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige - - Anzeige -

© F&G - Fitness & Gesundheit 2018