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Hormone als Grund für Erfolg oder Misserfolg beim Abnehmen

Erstellt am: 01.11.2018 | Kategorie: Gesundheit, Fitness,
Hormone als Grund für Erfolg oder Misserfolg beim Abnehmen

Viele Ernährungsberater gehen davon aus, dass man nur die Kalorien reduzieren muss, um abzunehmen. Das stimmt auch oft: Denn nach dem Gesetz der Thermo­dynamik nimmt man ab, wenn man weniger isst als man verbraucht und umgekehrt. Dies ist jedoch kein Naturgesetz. Denn Hormone können dafür sorgen, dass trotz negativer Energiebilanz ein Ge­wichtsverlust ausbleibt.

In vielen Fällen ist es so, dass trotz unterkalorischer Nahrungszufuhr das Gewicht stillsteht, bzw. wieder ansteigt. Gründe für diesen Stillstand können sich in einer Dysbalance (Ungleichgewicht) der Hormone, Darmbakterien und überforderten Organen finden lassen.

Wie können Studios helfen?

Fitnessclubs können ihre Mitglieder da­rüber aufklären, welche Gewohnheiten sich schädigend auf ihre Hormone auswirkt und den Abnehmzielen im Weg stehen. Durch Ernährungs- und Supplementpläne mit dem Schwerpunkt Östrogendominanz, Progesteronmangel oder Cortisolüberschuss können nutzbringende Ansätze für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung geliefert werden. Das Wort Ernährungsumstellung mag für viele nicht besonders attraktiv klingen, aber eine Umstellung der Ernährung steht auch für eine gesunde Lebensweise.

Eine Nahrungszufuhr unter Rücksichtnahme der Hormone kann wie folgt aussehen: Die Ernährungsform sollte kalorienreduziert ausfallen (täglich 1200 – 2400 kcal) und potentiell schädliche Nahrungsinhaltstoffe für 28 Tage eliminiert werden. Für die Biotransformation und den Hormonhaushalt sind pflanzliche Stoffe wie Mariendistel und Chlorella Algen hilfreich. Je nach Zielsetzung wird eine auf den persönlichen Stoffwechsel angepasste Basisernährung erstellt. Nach und nach können einzelne der vorher eliminierten Nahrungs­bestandteile wieder in die Nahrung aufgenommen werden.

Kohlenhydrate sind nicht die Ursache für Übergewicht

Im Gegensatz zu traditionellen Stoffwechselkuren, bei denen 500–600 kcal „erlaubt“ sind und die Kohlenhydratzufuhr so gering wie möglich gehalten wird, werden bei einer solchen Ernährungsumstellung die Zufuhr der Kohlenhydrate an die Muskelmasse angepasst (low carb statt no carb). Weiterhin wird im Gegensatz zu traditionellen Kuren Wert auf Schlafoptimierung und Hormonbalance gelegt. Gerade „Crash-Diäten“ wie die Stoffwechselkur er­höhen den Stresslevel und sorgen für einen Jo-Jo-Effekt.

Ein Weniger an Bewegung und eine gestiegene Zufuhr von Kalorien in unserer Gesellschaft sind Gründe für Übergewicht. Dennoch ist es nicht sinnvoll, einfach die Kohlenhydrate zu stark zu reduzieren. Es ist eher nachteilig für den Hormonhaushalt, insbesondere für die Schilddrüsenaktivität. Deswegen sollte darauf geachtet werden, dass genügend Kohlenhydrate zugeführt werden. Das macht auch das Durchhalten ein­facher.

Über den Autor

Andreas Scholz ist Diplom-Oecotrophologe und ehemaliger Präsident der Gesellschaft für Ernährungsforschung e.V., Speaker für Fitness- und Figurernährung sowie Dozent für Ernährungslehre an mehreren Ausbildungsinstituten. Mit seinen Solution-Work­shops zu den Themen Ernährung, Hormone, Problemzonen und Monitoring implementiert der Figurmacher® deutschlandweit individuelle Ernährungslösungen in Studios. Er hat bereits mehrere Bücher rund um das Thema Ernährung veröffentlicht und betreut selbst zahlreiche Frauen auf dem Weg zum Abnehmerfolg (auch online). Für die F&G steuerte Andreas Scholz bereits mit einem Best Practice-Beispiel zum Thema Hormone und Abnehmen sein Fachwissen bei (Ausgabe 5/2018, Seite 136 –137).

andreas.scholz@figurmacher.de

Praxisbeispiel

Ein Lösungskonzept für eine Diät unter Rücksichtnahme der Hormone bietet ein Projekt vom Figurmacher® Andreas Scholz und dem Fitnessstudio „Studio 53“ in Willsbach (www.studio-53.de): das FSH-Programm (Figurstraffung, Stoffwechsel­regulation, ­Hormonbalance). Der Ablauf besteht aus sieben Etappen. Angefangen wird mit einer Darm­entleerung, als zweites ist der Darmaufbau das Ziel. Daraufhin soll im dritten Schritt die Leber gereinigt werden. Im vierten Punkt sollte eine Biotransformation erfolgen, wobei fettlösliche Stoffwechselendprodukte in wasser­lösliche Stoffe umgewandelt werden. Anschließend tritt bei richtiger Umsetzung (5) eine Ausleitung über Leber, Niere und Haut ein. Bei optimalen Verlauf wird die Hdie Hormonbalance (6) so hergestellt. Daraus sollte im ­siebten Schritt je nach Anamnese entweder Östrogene ausgeleitet oder Cortisol ins Gleich­gewicht gebracht werden.

www.figurmacher.de

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