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Ihr professioneller Auftritt in den Medien

Erstellt am: 14.05.2018 | Kategorie: Marketing & Sales,
Ihr professioneller Auftritt in den Medien

Clevere Pressearbeit, Teil 1

Ihr professioneller Auftritt in den Medien

Studiomarketing und geeignete Werbemaßnahmen kennen Sie wahrscheinlich schon – aber wie sieht es mit der Pressearbeit aus? Wir stellen Ihnen die Grundlagen vor. In einer dreiteiligen Serie erklärt Karin Hertzer, was Sie für einen guten PR-Auftritt beachten sollten.

Wer ein Fitnessstudio eröffnet, möchte neue Mitglieder, potenzielle Mitarbeiter und möglichst viele Zuweiser wie Ärzte auf sich aufmerksam machen. Aber auch die alten Hasen haben viel Spannendes zu berichten – über ihr Studio, die Anfänge und ihre Erfahrungen. Vielleicht haben Sie sich bereits mit Ihrem Studiomarketing und geeigneten Werbemaßnahmen beschäftigt, aber eleganter und überzeugender ist Pressearbeit. Wie bereiten Ihnen als Erstes einmal Grundsätzliches zur Pressearbeit auf, damit Sie künftig auch über die Medien mit Ihren Zielgruppen in Kontakt kommen und Ihre Kompetenz als fachkundiger Interviewpartner beweisen können.

Wann lohnt sich Pressearbeit?

Berühmt und reich wollen viele Menschen werden, auch Inhaber von Fitnessstudios. Es sei Ihnen zu wünschen, dass Sie enorm viel Glück haben, zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Dreh den richtigen Journalisten zu begeistern. Doch in der Regel ist für die Pressearbeit ein strategisches Vorgehen notwendig, das nach Monaten oder vielleicht auch erst Jahren Früchte trägt. Bevor Sie an die Medien herantreten, sollten Sie sich gut überlegen, wieviel Zeit Sie – neben Ihrer Arbeit im Studio – für die Pressearbeit übrig haben. Denn auch wenn Sie sich durch Mitarbeiter oder externe Profis unterstützen lassen können: Pressearbeit ist letztlich immer Chefsache! Denn Sie sind es, der die Pressemeldungen formuliert bzw. zumindest gegenliest und sich schließlich auch die Zeit für das Interview nehmen muss. Ob im Alleingang oder mit Unterstützung eines PR-Beraters: Es lohnt sich, den Schritt an die Öffentlichkeit zu wagen. Denn über die Medienberichte machen Sie potenzielle Mitglieder, Zuweiser und potenzielle Mitarbeiter auf Ihr Studio aufmerksam bzw. punkten bei Ihren Mitbewerbern und Kollegen durch Fachinformationen. Auch das ist in Zeiten des Fachkräftemangels zu berücksichtigen. Mit der Pressearbeit können Sie in Ihrem Stadtviertel oder in Ihrer Gemeinde anfangen und später überregional – mit etwas Glück, aber vor allem mit Durchhaltevermögen – möglicherweise sogar bundesweit Furore machen. Für Ihre Entscheidung sollten Sie bedenken, dass eine gelungene Pressearbeit meist überzeugender und kostengünstiger als Anzeigen im B2C-Bereich ist.

PR und Pressearbeit

Leider ist es nicht ganz einfach, all die Begriffe trennscharf auseinanderzuhalten, mit denen Sie es als Studiobetreiber bei der öffentlichen Kommunikation zu tun haben. Um auf Augenhöhe miteinander sprechen und erfolgreich zusammenarbeiten zu können, sollten Sie sich daher einige grundlegende Begriffe und Berufsbezeichnungen Ihrer Ansprechpartner gut einprägen. Hier eine Übersicht: Public Relations (kurz: PR) ist ein Oberbegriff und bezeichnet das Management von öffentlicher Kommunikation – und zwar zwischen Ihnen bzw. Ihrem Studio und Ihren Zielgruppen, denen Sie etwas vermitteln möchten. Das können Mitglieder Mitarbeiter, Zuweiser, Zulieferer und Kooperationspartner sein, aber auch Vertreter der Krankenkassen und Berufsverbände sowie Gesundheitspolitiker. Es gibt mehrere Methoden, wie Sie Ihre Bezugsgruppen mithilfe der PR ansprechen können – eine dieser Methoden ist die Pressearbeit. Öffentlichkeitsarbeit: So wird Public Relations meist übersetzt. Genau genommen meint man mit der Öffentlichkeitsarbeit aber die reine Tätigkeit, um mit den Zielgruppen zu kommunizieren. Pressearbeit ist somit auch eine Tätigkeit, um ganz gezielt Pressevertreter anzusprechen – mit dem Ziel, über sie Ihre Bezugsgruppen zu erreichen.

Ihre Ansprechpartner

In PR-Agenturen arbeiten PR-Berater. Wer beruflich Public Relations bzw. Pressearbeit anbietet, nennt sich PR-Berater oder PR-Manager. Üblich sind auch die Bezeichnungen Kommunikationswirt, -berater, -referent und -manager. In größeren PR-Agenturen gibt es meist Junior- und SeniorBerater. Dem Berufsverband „Deutsche Public Relations Gesellschaft e.V.“ (www.dprg.de) haben sich rund 2.500 PR-Berater angeschlossen. Die Berufsbezeichnung „Journalist” ist ein Oberbegriff und rechtlich nicht geschützt. Daher kann sich jeder Journalist nennen, der einen Bericht in einem Publikums- oder Fachmedium veröffentlicht. Die Journalisten, die bei einem Verlag angestellt sind und in einer Redaktion arbeiten, tragen die Bezeichnung „Redakteur”. Die Bezeichnung „freie Redakteure“ wäre ein Widerspruch in sich – es gibt nur die Kombination „freie Journalisten“. Als Studiobetreiber interessieren Sie sich vor allem für die Ressorts „Fitness“ oder auch „Gesundheit“. Die Ressortleiter finden Sie in der Regel im Impressum. Direkt an die Chefredaktion sollten Sie sich jedoch nur bei kleineren Verlagen wenden.

Auswahl der Medien

Sie selbst bzw. Ihr PR-Berater melden sich bei Publikums- oder Fachverlagen. In Deutschland gibt es unzählige Firmen, die sich als Verlage bzw. Medienhäuser aufgestellt haben. Sie leben von Anzeigen, Abonnements, Einzelverkäufen und anderen Bezahlformen und haben sich oftmals auf ein Medium spezialisiert – wie Print, Online, Radio oder TV. Auch Anzeigenblätter und Stadtteil-Zeitungen kommen für die Pressearbeit von Fitnessstudios infrage. Gemeindeblätter finden Sie in kleineren Orten, auch sie sind eine gute Adresse. Welche Publikumsmedien sich am besten eignen, hängt von Ihren Zielen und Ihren Themen ab. Ihr Publikum sind „normale“ Leser, also Ihre zukünftigen Mitglieder, aber auch potenzielle Mitarbeiter. Die Fachmedien werden hingegen von Ihren Kollegen, von Angehörigen Ihrer Berufsgruppe gelesen.

Auf was Sie bei der Pressearbeit zu achten haben

Wenn Sie als Studiobetreiber Pressearbeit machen, sollten Sie sich informieren, was geht und was nicht – und beurteilen können, ob auch Ihre Ansprechpartner eine weiße Weste haben. „Wo kein Richter, da kein Kläger“ heißt es so schön, aber in einigen Fällen drohen trotz allem saftige Strafen – und auch das Image eines Studios ist bei Zuwiderhandlungen schnell ruiniert.

Bleiben Sie transparent

PR- und Kommunikationsfachleute sorgen dafür, dass der Absender ihrer Botschaften klar erkennbar ist. Sie respektieren die Trennung redaktioneller und werblicher Inhalte und betreiben keine Schleichwerbung. Wie in jeder Branche gibt es auch Grauzonen, in die Medienlaien geraten können – Juristen sprechen von Verbundgeschäften, in der Medienbranche heißen sie Koppelgeschäfte. Falls ein Redakteur nur über Ihr Thema berichten will, wenn Sie eine Anzeige schalten, scheint das auf den ersten Blick verlockend zu sein. Denn wenn Sie zahlen, erscheint Ihr redaktionell aufgemachter Beitrag garantiert – worauf Sie sich bei der Pressearbeit sonst nicht verlassen können. Doch Vorsicht! Ein gekaufter redaktioneller Beitrag widerspricht in sich der Pressefreiheit und muss als Anzeige gekennzeichnet werden. Wenn Sie sich auf eine Studie oder Anwendungsbeobachtung beziehen und daraus schließen, dass eine solche Behandlung demnach „immer“ wirkt, ist das irreführend.

An Vorbildern orientieren

Um ein besseres Gespür für die Formulierungen in Pressetexten zu bekommen, können Sie Pressemitteilungen von großen bzw. bekannten Fitnessstudios auf deren Homepages genau lesen. Zum Start sollten Sie zudem eine Rubrik Presse/ News einrichten, damit Journalisten erkennen, dass Sie als kompetenter Interviewpartner zur Verfügung stehen und Stories liefern könnten. Lesen Sie im zweiten Teil der Serie, wie Sie ihre Studio-Homepage spannend für Journalisten machen.

Die AutorinKarin Hertzer

Karin Hertzer ist Gesundheitsjournalistin und PR-Beraterin für Therapeuten, Ärzte, Kliniken, Vereine und Gesundheitsportale.
E-Mail: info@karinhertzer.de

 

 



Foto: © Pixelot– Fotolia.com

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