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Maximale Identifikation

Erstellt am: 16.01.2017 | Kategorie: Studio-Management,
Maximale Identifikation

F&G-Serie Personal Management, Teil 4: Mit der TEMP®-Methode Mitunternehmer gewinnen

Maximale Identifikation

Jeder Arbeitgeber wünscht sich wahrscheinlich Mitarbeiter, die sich für ihren Tätigkeitsbereich so verantwortlich fühlen, als arbeiteten sie in ihrem eigenen Unternehmen. Die Identifikation des Teams mit dem Unternehmen wird gesteigert, indem der Unternehmer seine Mitarbeiter auch an der strategischen Ausrichtung beteiligt. Yannik Hoenig stellt uns im 4. Teil seiner Serie die TEMP®-Methode vor, mit deren Hilfe ­Mitarbeiter konstruktiv in die Unternehmensentwicklung eingebunden werden.

Welcher Chef wünscht sich das nicht? Aus Mitarbeitern werden Führungskräfte und daraus entwickeln sich Mitunternehmer, die bei der Arbeit so handeln, als wäre es ihr eigenes Unternehmen.
Was im Einzelfall vielleicht als Zufallsprodukt einmal funktioniert hat, ist bei führenden Anbietern in der Branche das Ergebnis eines geplanten Prozesses. Denn Führungskräfte werden in qualitätsorientierten Clubs dringend gesucht …!

Was wollen Mitarbeiter?

Immer wieder liest und hört man, dass das Gehalt nicht der wesentliche Entscheidungsgrund eines Mitarbeiters für oder gegen eine Beschäftigung ist. Sicherlich sind insbesondere junge Mitarbeiter dazu bereit, auf Gehalt zu verzichten, wenn sich dadurch eine Perspektive im Unternehmen bietet.
Die sogenannten „High Potentials“ wollen selbst etwas schaffen, sich einbringen und ihre Handschrift im Unternehmen erkennen. Sie wollen Einblicke bekommen, Entscheidungen nachvollziehen und an der strategischen Ausrichtung mit beteiligt sein. Dies fördert die Identifikation mit den Zielen des Unternehmens und die Perspektive in Zukunft mehr Verantwortung zu übernehmen. Als logische Folge werden sie dann auch in einer Führungsposition mehr Geld verdienen. Kombiniert mit einer positiven Arbeitsatmosphäre und Benefits wie Weiterbildung und Entscheidungsfreiraum in ihrem Arbeitsbereich ergibt sich ein attraktiver Arbeitsplatz, bei dem auch die schlechten Arbeitszeiten nicht mehr so schwer ins Gewicht fallen.

Beteiligung an der ­strategischen Ausrichtung

Die Erstellung eines Jahresplans ist einer der wichtigsten strategischen Prozesse im Unternehmen. Im qualitätsorientierten Club besteht dieser aus einer umfangreichen Unternehmensanalyse, auf deren Grundlage das nächste Geschäftsjahr exakt geplant wird. Dieser Prozess eignet sich auch, um Mitarbeiter außerhalb des Führungskreises an das Thema Unternehmensentwicklung heranzuführen. Doch wie soll ein Auszubildender eine Analyse machen, geschweige denn strategische Entscheidungen treffen? Das Zauberwort hat vier Buchstaben: TEMP®! Die TEMP®-Analyse wurde von der Firma TEMPUS aus Giengen entwickelt. Das Team um Prof. Dr. Jörg Knoblauch hat damit zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen, da­runter unter anderem auch den Ludwig Erhard-Preis.
Für die TEMP®-Analyse bewertet jeder Mitarbeiter in nur 15 Minuten das eigene Unternehmen auf den Tableaus TEAMCHEF, ERWARTUNGEN DES KUNDEN, MITARBEITER und PROZESSE in insgesamt 28 Handlungsfeldern, indem er einen aus seiner Sicht passenden Satz ankreuzt. Jeder Satz ist einer Schulnote zugeordnet, so dass eine automatische Bewertung erfolgt und die Stärken und Schwächen des Unternehmens sichtbar werden.
POSITION hat als zertifiziertes Beratungsunternehmen ein weiteres Tableau „F“ für die Fitness- & Gesundheitsbranche entworfen.

Der moderierte TEMP®-Prozess © Picture-Factory - Fotolia

Mit den und anhand der Tableaus bereiten sich die Mitarbeiter selbständig auf das Jahresplan-Meeting vor. Ein Moderator fragt zu jedem der Handlungsfelder die Benotungen bei den Mitarbeitern ab und leitet die Diskussion, warum die entsprechende Bewertung getroffen wurde.
Was jetzt gehoben wird ist ein wertvoller Schatz, denn alle Mitarbeiter können auf Augenhöhe über Unternehmensabläufe und -werte diskutieren und verteidigen ihre Benotung. Demokratisch wird die Durchschnittsnote ermittelt und damit aus dem Team heraus als integrativer Prozess eine ganzheitliche Unternehmensanalyse er­stellt.

Der TEMP®-Handlungsplan

Bereits diese ganzheitliche Analyse ist wertvoll, doch der viel größere Nutzen kommt jetzt: Für jedes der 28 Handlungsfelder wird im Team überlegt, welche Maßnahmen für eine Verbesserung der Note eingeleitet werden müssen. Und dies schließt alle Unternehmensbereiche mit ein – vom Personal- bis zum Vertriebskonzept, vom Marketing bis hin zur Führungskultur. Alle Maßnahmen, die dabei ermittelt werden, werden in einem Handlungsplan festgehalten und mit einem verantwortlichen Mitarbeiter oder einem Projekt-Team sowie einem Stichtag der Fertigstellung / Umsetzung versehen.
So wie die Bewertung im Rahmen der Analyse kommen jetzt also auch die Verbesserungsvorschläge aus dem Team selbst, das auch für die eigenständige Umsetzung verantwortlich ist. Jeder Teilnehmer erhält nach dem Meeting ein Exemplar des Handlungsplans und ist angewiesen, sich bei auftretenden Fragen oder Problemen frühzeitig bemerkbar zu machen damit alle vereinbarten Stichtage eingehalten werden können.

Die TEMP®-Kontrolltage

Erfolgt die TEMP®-Analyse im Rahmen der Jahreszielplanung im Herbst, so finden im April und September des Folgejahres sogenannte TEMP®-Kontrolltage statt.
Bei diesen Meetings wird der Handlungsplan noch einmal gesichtet und der Bearbeitungsstatus bei den einzelnen Projekten besprochen. Dadurch werden verpasste Fristen sichtbar und es können Maßnahmen eingeleitet werden, damit diese Projekte dennoch umgesetzt werden.

Fazit

Motivierte Mitarbeiter – egal ob Führungskräfte oder Azubis – wollen sich einbringen. Die TEMP®-Methode ist eine gute Gelegenheit, alle Mitarbeiter an der strategischen Unternehmensausrichtung zu beteiligen und damit die Identifikation des Teams mit den gesetzten Zielen zu erhöhen sowie die Loyalität zu steigern.
Ausstattung und Angebote sind kopierbar, nicht aber die gelebte Unternehmenskultur. Um sich also wirklich vom Mitbewerber abzugrenzen, sollte bei der nächsten Jahresplanung ein TEMP®-Projekt gestartet werden. Hierzu empfiehlt sich ein zertifizierter Berater, der speziell auf den Umgang mit der Methodik geschult ist.
Yannik Hoenig

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