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Mitgliedsgebühren gegen den Trend erhöhen! Aber wie?

Erstellt am: 16.08.2018 | Kategorie: Szene, Studio-Management,
Mitgliedsgebühren gegen den Trend erhöhen! Aber wie?

Mit unserer 9 Punkte-Checkliste zum Erfolg

Volker Ebener – von Unternehmer zu Unternehmer

Mitgliedsgebühren gegen den Trend erhöhen! Aber wie?

Die trainerbetreuten und inhabergeführten Studios sind, gegenüber den Discountern und Vereinsstudios, von der Zahl der Anlagen her noch immer weit überlegen. In Sachen Mitglieder haben sie jedoch inzwischen das Nachsehen. Diesen Trend bemerken nicht nur die betroffenen Studiobetreiber, sondern auch die Industrie. Solange der durchschnittliche Mitgliedsbeitrag weiterhin von Jahr zu Jahr fällt, wird sich das nicht ändern (siehe Eckdatenstudien von Deloitte zur Fitnessbranche vom 2013-2017).

Doch wie kann man gegen diese Entwicklung, den Mitgliedsbeitrag erfolgreich erhöhen?

Die Antwort hört sich zunächst banal an, benötigt aber viel Einsatz und ein motiviertes Team. Wir müssen nämlich Leistungen erbringen, die ein einsatzfreudiges, fortbildungsbereites und kundenorientiertes Personal erfordern. Sich in die Situation eines anderen Menschen hineindenken, der mit dem Zustand seines Körpers nicht zufrieden ist, gibt uns die Möglichkeit, ihn oder sie so anzusprechen, dass man Vertrauen in den/die Trainer/in setzt. Ja, auch das Vertrauen, dass man sich hart erarbeiten muss, kann im zwischenmenschlichen Verhältnis weitaus intensiver sein, als das Vertrauen, dass man einer Software entgegenbringt, welche voller „Marc Zuckerbergs“ (Inhaber von Facebook) steckt, die uns aus- oder benutzen wollen.

Mit welchen Themen können wir Mitgliedergewinnen, die bereit sind, einen höheren Beitrag zu zahlen?

Bei Umfragen in der Branche stehen immer 3–4 Begriffe weit vorn, wenn es um die Frage geht „Weshalb haben Sie mit Fitness begonnen und weshalb machen Sie das heute noch?“. Während bei jüngeren Menschen das bessere Aussehen, die größere Leistungskraft und Dynamik auch weiterhin vor der Gesundheit oder Gesunderhaltung rangieren, steht ab etwa 35-40 Jahren eindeutig die Gesundheit ganz vorne. Dabei liegt das Durchschnittsalter der Mitglieder in deutschen Fitnessstudios schon heute bei über 40 Jahren.

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“.

Mit diesem Slogan haben wir in den 80iger Jahren für unsere Studios geworben. Letztlich war damals in der Branche das breite Wissen um ein gesundheitserhaltendes und gesundheitsaufbauendes Training noch gar nicht vorhanden. Das fing erst so richtig Anfang dieses Jahrtausends an, als Paul Underberg mit dem Thema „Muskeltraining“ quer durch die deutschen Medien zog und es bis auf die Coverseite u.a. des Magazins Magazins „Focus“ schaffte. Der Durchbruch schien da. Nun wussten alle, dass Krafttraining
in jedem Lebensalter noch Wunder bewirken kann und nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit erhält. Außerdem ist es neben der Ernährung eine der wirkungsvollsten Prophylaxe, die ohne Arzt und Krankenkasse geleistet werden können. Gerade da liegt aber auch der Knackpunkt bzw. der richtige Ansatz: Nicht wochenlang auf einen Arzttermin warten, um dann täglich eine Handvoll Medikamente zu schlucken, sondern den Körper in Form zu halten und irgendwann „gesund zu sterben“.

Das ist natürlich kein Slogan, um Mitglieder zu gewinnen!

Aber jeder, der/die sich mit 70, 80 oder 90 Jahren morgens nicht einmal mehr vom Bett zum Frühstücktisch bewegen kann, bei dem auch kein Testosteron oder EMS-Training mehr anschlägt, der/die weiß, dass er/sie jetzt in dem Körper gefangen ist, in welchem er/sie früher in die Freiheit gelaufen ist. Wir, die Fitnessbranche mit den qualifizierten Trainern, wir haben es bei den meisten Menschen, die sich uns anvertrauen, in der Hand, sie davon zu überzeugen, dass es kaum zu früh aber auch fast nie zu spät ist, mit dem Fitness- oder Muskeltraining zu beginnen. Wenn dann doch einmal die eine oder andere schwere Erkrankung Menschen, die immer trainiert haben, hart trifft, dann hat ein gut trainierter Körper weitaus größere Chancen, diese Krankheit zu besiegen. Ich habe das als ehemaliger Leistungssportler bei Lungenembolien und einer Krebserkrankung selbst feststellen können.

 

 Mit der Umsetzung der vorgeschlagenen „9 Punkte auf dem Weg zum Gesundheitsstudio“ werden wir uns in kommenden F&G-Ausgaben näher beschäftigen.

 


Volker Ebener

 

Bildquellen: © christianchan - Fotolia.com, © Kenishirotie - Fotolia.com

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