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Neue Leistungsreize setzen

Erstellt am: 27.11.2017 | Kategorie: Fitness, EMS-Training,
Neue Leistungsreize setzen

Tim Schüle (Nr. 21) Copyrigth by Eibner Pressefoto

EMS für die Körper der Topathleten

Neue Leistungsreize setzen

EMS-Training wird auch im Leistungssport immer beliebter und wird nach und nach fester Bestandteil in den Trainingsplänen vieler Top-Athleten. Im Kampf um die besten Platzierungen wird so das Leistungsvermögen immer weiter optimiert. Die Autoren des EMS-Handbuchs zeigen auf, worauf ein Trainer für ein effektives und risikofreies EMS-Training von Top-Athleten achten muss.

Ein Leistungssportler steht im ständigen Kampf mit sich selbst und damit, den an ihn gestellten Erwartungen gerecht zu werden, in Wettkämpfen besser abzuschneiden als seine Konkurrenten und die eigenen Grenzen zu überschreiten. Ein wichtiger Faktor, um diesen Zielen näher zu kommen, ist die kontinuierliche Verbesserung der physiolo­gischen Leistungsfähigkeit des eigenen Körpers. Trainer und Athleten befassen sich unablässig damit, die Bedingungen der Sportler bis in das kleinste Detail zu optimieren.

Vorteil durch Innovation

Wenn der Athlet besser werden möchte als die anderen, muss er die Basics umsetzen und irgendetwas anders machen als das, was alle tun. Wenn wir die jungen Nachwuchs­talente heute so trainieren, wie die aktuellen Top-Athleten in ihrer Entwicklungsphase trainiert wurden, kommen wir keinen Schritt weiter. Und genau an diesem Punkt werden innovative Ansätze wie das EMS-Training interessant.

EMS als „junge“ Trainingsmethode

Ganzkörper-EMS-Training ist im Vergleich zu konventionellen Trainings­methoden noch relativ jung. Erste Anwenderstudien mit erwachsenen Leistungssportlern haben vielversprechende Ergebnisse gezeigt. Weltstars wie Usain Bolt (Weltrekordhalter über 100 und 200 Meter Sprint) trainierten sogar jahrelang während ihrer aktiven Zeit mit der GK-EMS-Methode und feierten riesige Erfolge. Dies führt dazu, dass EMS-Training in den Trainerkreisen nicht nur für die üblichen Themen wie Abnehmen, Muskelaufbau oder im Kampf gegen Rückenschmerzen zum Einsatz kommt, sondern auch für Effekte zur Kraftentwicklung eine absolute Bereicherung im Trainerrepertoire darstellt.

Darüber hinaus kann die gewonnene Kraft während des Ganzkörpertrainings ideal in sportartspezifischen Bewegungsmustern eingesetzt werden, was dadurch wiederum einen effektiveren Transfer in die Sportart liefern kann. Der Fokus sollte jedoch nicht un­bedingt auf einer Schulung der sportartspezifischen Technik liegen. Diese sollte weiterhin im alltäglichen Trainingsbetrieb im Rahmen eines Techniktrainings fokussiert werden.Eishockey-Profi Tim Schüle beim funktionellen Training

Viele Effekte durch EMS-Training

Neben Kraftzuwächsen sind auch Stabilität und Mobilität von großer Bedeutung für die Leistungsfähigkeit des Sportlers. Liegen hier Defizite vor, kann der Muskel-Sehnen-Apparat die Kraft nicht optimal übertragen. Dies ­wiederum erhöht das Verletzungsrisiko. Für normale Fitness- und Freizeitsportler bietet ein EMS-Trainings-Termin entgegen vieler gegensätzlichen An­nahmen sehr wohl Möglichkeiten, die Stabilität und Mobilität gezielt zu verbessern. Im Leistungs- und Profisport hin­gegen sollten auch diese Trainingsziele in eigenen Trainingseinheiten und mit einem deutlich höheren Zeitaufwand betrieben werden.

Leistungssportler brauchen Zeit

Sollte ein Athlet oder dessen Trainerstab sich dazu entscheiden, EMS-Training in den Trainingsalltag zu integrieren, führt kein Weg an einer systematischen Trainingsplanung vorbei. Jede Woche sollte geplant sein, und sowohl die sportartspezifischen Einheiten als auch die EMS-Trainings, die funktionellen Trainingseinheiten mit konventionellen Trainingsmethoden (Stabilität, Mobilität, Kraft), die Physiotherapie- und Sportmassage-Einheiten und auch die Regenerationsmaßnahmen.

EMS-Training sinnvoll integrieren

Dadurch sollte ersichtlich werden, dass EMS-Training im Alltag eines Profisportlers zeitlich gesehen nur ein kleiner Part des Wochenumfangs sein kann. Ein sinnvolles EMS-Training involviert alle große Muskelgruppen intensiv im Körper und ist damit nur mit erfahrenen und gut ausgebildeten EMS-Trainern für Leistungssportler zu empfehlen. Von einem Einstieg ins EMS-Training während der Wettkampfphase ist in der Regel abzuraten. Die Mehrbelastung ist auch für den erfahrenen Leistungssportler nicht einfach abzuschätzen und das Verletzungsrisiko steigt bei übertriebenen Muskelbelastungen enorm.

Studien der Deutschen Sporthochschule in Köln zeigten (Kleinöder et al. 2006-2015):

  • Leistungssportler konnten innerhalb von drei Monaten Muskelumfangswerte von 4 cm im Durchschnitt verzeichnen.
  • Die maximale Leistung (Bewegungsgeschwindigkeit x Kraft) von Sportstudierenden konnte durch EMS um bis zu 30 Prozent gesteigert werden.
  • EMS bringt tolle Langzeiteffekte: Der Anstieg der Bewegungsgeschwindigkeit konnte noch bis zu drei Wochen nach dem letzten Training nachgewiesen werden.
  • Als einzige Trainingsform unter verschiedenen Schnellkraftmethoden hatte EMS einen Anstieg der maximalen Leistung über die Bewegungsgeschwindigkeit zum Ergebnis. Alle anderen Methoden erzielten nur eine Steigerung über die Kraftkomponente, verbunden mit höheren mechanischen Belastungen.
  • Die Geschwindigkeit, mit der die Muskeln kontrahieren, erhöhte sich bereits nach acht EMS-Einheiten um durchschnittlich 22 Prozent. Bei der Bauchmuskulatur, die für fast alle Sportarten wichtig ist, konnte die maximale Leistungsfähigkeit sogar um 67 Prozent erhöht werden.
  • Die Explosivkraft der Core-Muskeln konnte um bis zu 75% gesteigert werden.

Die oben genannten Effekte sind sehr vielversprechend und bieten vielen Athleten und Athletinnen eine interessante Möglichkeit, ihre bisher erreichten sportlichen Leistungen zu übertreffen und noch besser zu werden. Vorausgesetzt, dass das EMS-Training richtig angewendet wird und in der individuell angepassten Dosis zum Einsatz kommt. Sportartspezifische Übungen und Einschätzungen von Leistungssportlern finden Sie im EMS Beratungs- und Trainingshandbuch.

Jens Vatter, Stephan Müller und Sebastian Authenrieth



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