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Paradigmenwechsel: Instant-Erleuchtung erwünscht!

Erstellt am: 04.06.2019 | Kategorie: Self-Management, Gesundheit,
Paradigmenwechsel: Instant-Erleuchtung erwünscht!

Da geht einem mal wieder ein Licht auf

Paradigmen bestimmen nicht nur unsere Einstellung, sondern auch unser Verhalten – in der Partnerschaft, im Job, im Umgang mit der Zeit. Nur eine Veränderung der Denkweise, ein Paradigmenwechsel also, führt zu neuen, tieferen Einsichten und gibt uns die Chance, uns zu entwickeln.

Ein Paradigmenwechsel kann einen Umdenkungsprozess in Gang setzen: Wie wollen wir unsere Zeit und damit unser Leben gestalten? Durch einen Paradigmenwechsel sehen wir Altes in ganz neuem Licht. Durch diese »kleine« Erleuchtung gelingt es uns, unser Verhalten zu ändern und neue Gewohnheiten zu etablieren.

Haben Sie einen negativen Glaubenssatz verinnerlicht, zum Beispiel »Sei perfekt!«, dann werden Sie Ihr Leben lang versuchen, sich für Fehler zu rechtfertigen. Oder, noch schlimmer: Sie gehen bestimmte Dinge gar nicht erst an aus Angst, Fehler zu machen.

Positive und negative Glaubenssätze

Nehmen wir ein Beispiel: Eine Aussage wie »Ich habe absolut kein Talent, Sprachen zu lernen« kann ihren Hintergrund haben im Glaubenssatz: »Ich muss perfekt sein.« Dieser Mensch hat sich dazu entschlossen, niemals eine Sprache zu lernen. Seine Rechtfertigung dafür ist sein negativer Glaubenssatz. Nun kauft sich dieser Mensch – ich kenne ihn, es ist eine Sie – eine Finca auf Mallorca. Was passiert? Sie muss reden, weil sie etwas will. Und das tut sie dann auch. Wie ihr der Mund gewachsen ist. Sie sagt zu ihrem Nachbarn: »Viele Geschenke (regalos)« – statt »Grüße« (recuerdos) – »an Ihre Frau.« Er lacht und fragt, was es denn sein soll: »Ein Armreif, ein Pullover ...« Sie sagt: »Ich geh die Pferde essen. « Statt »die Pferde füttern.« Der Nachbar lacht. Und wünscht: »Guten Appetit!« Sie lacht Tränen über ihre Fehler, hat eine Geschichte zu erzählen – und vergisst die verwechselten Vokabeln nie.

Nur eine Veränderung der ­Denkweise, ein Paradigmenwechsel also, führt zu neuen, tieferen ­Einsichten und gibt uns die Chance, uns zu entwickeln.

Stellen Sie sich vor, dieser Mensch ändert seine Weltsicht und merkt, dass nicht der eine vom lieben Gott mit Sprachtalent gesegnet und der andere mit dem Fluch des Unverständnisses beladen ist. Beseelt von seinem Ziel, legt er seinen negativen Glaubenssatz ab, sagt sich: »Ich kann, was ich will« – und beherrscht nach kurzer Zeit die Sprache. Ist ein solcher Wechsel des Glaubenssatzes – ein solcher Para­digmenwechsel – tatsächlich voll­-zogen, dann ist es nur sehr schwer möglich, wieder ins alte Paradigma zu verfallen.

Hinderliche Glaubenssätze umprogrammieren

Glaubenssätze wurzeln zwar tief, sind fest in unser Unterbewusstsein programmiert. Aber man kann sie löschen. Denn sie sind nicht angeboren, sondern erlernt. Sie können negative Glaubenssätze umprogrammieren in positive Glaubenssätze. Mit Anti-Sätzen, die Sie sich immer sagen, wenn die negativen Antreiber auftauchen. So, wie sich in Ihrer Kindheit aus dem ängstlichen, fürsorglichen und gut gemeinten »Du kannst das noch nicht« Ihrer Mutter der negative Glaubenssatz »Ich kann das sowieso nicht« entwickelt hat, genau so können Sie ihn umprogrammieren: einfach durch Wiederholung.

Sie können negative Glaubenssätze umprogrammieren in positive Glaubenssätze.

Überschreiben Sie die alte Bremse mit einem neuen Glaubenssatz, indem Sie ihn als positive Affirmation – zum Beispiel: »Ich kann alles, was ich mir fest vornehme« – jeden Morgen vor dem Spiegel zu sich selbst sagen. Und vor allem immer dann, wenn das alte Paradigma auftaucht. Denn Sie wissen ja, dass Fehler die größten Bausteine zum Erfolg sind und dass Sie können, was Sie sich vornehmen. Versuchen Sie es deshalb so oft, bis es Ihnen gelingt. Immer, wenn Ihr Glaubenssatz, der Sie im Leben bremst, auftaucht, setzen Sie ihm einen Anti-Satz entgegen.

Brennen Sie die neue Information in Ihre Festplatte Gehirn ein:

  • Sei perfekt! Dahinter steckt die Angst, Fehler zu machen, der ständige Zweifel an der Qualität der eigenen Leistung. Gut ist nicht gut genug. Man kann sich über das, was man erreicht hat, nie freuen.
    Der Anti-Satz: »Auch ich darf Fehler machen. Fehler sind Stufen auf der Leiter zum Erfolg.«
  • ­Mach schnell! Wer von diesem Glaubenssatz angetrieben wird, setzt sich selbst unter Zeitdruck. Hetzt von Termin zu Termin, von Aufgabe zu Aufgabe. Meint, nichts schnell genug lösen zu können.
    Der Anti-Satz: »Ich nehme mir die Zeit, die ich brauche, sie steht nicht nur anderen, sondern auch mir zu.«
  • Streng dich an! Dieser Glaubenssatz treibt dazu an, immer genauer und immer länger zu arbeiten als die anderen. Diese Menschen kennen keine Pausen, arbeiten bis zur Erschöpfung, werden aber doch nie fertig.
    Der Anti-Satz: »Nur wer loslässt, hat zwei Hände frei.«
  • Mach es allen recht! Dieser Glaubenssatz quält Menschen, die nicht Nein sagen können. Sie meinen, nur geliebt zu werden, wenn sie es allen recht machen, nur nicht sich selbst.
    Der Anti-Satz: »Wenn ich Nein sage, sage ich Ja zu meinen Zielen.«
  • Sei stark! Wer diesem Glaubenssatz folgt, zeigt nach außen nicht, wie es in seiner Seele aussieht. Keine Schwäche dringt aus der harten Schale. Einen anderen um Hilfe zu bitten, kommt gar nicht infrage. Delegieren fällt schwer.
    Der Anti-Satz: »Gefühle zeigen macht sympathisch, um Hilfe bitten auch.«

 

Prof. Dr. Lothar Seiwert


Die anderen Teile dieser Kurzserie finden sie hier:

Teil 1: Was treibt Sie an, was bremst Sie aus?

Teil 2: Nutzen Sie Ihre inneren Antreiber

 

Informationen zum Autor und Redner Prof. Dr. Lothar Seiwert erhalten Sie hier.

 

 

 






Bilder: © gearstd / Aleksej

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