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Phoenix aus der Asche oder was kommt nach dem Brand?

Erstellt am: 24.03.2019 | Kategorie: Fitness, Gesundheit, Szene,
Phoenix aus der Asche oder was kommt nach dem Brand?

Die Mitte Deutschlands liegt ja für die einen in der Nähe von Kassel und für die Anderen in Niederorla/Thüringen. Im „Dunstkreis“ beider Regionen liegt auch Nörten-Hardenberg bei Göttingen und so freue ich mich stets auf einen Besuch in der „therapeutisch-sportlichen Mitte“ der Republik.

Den Besuch bei Familie Leonhard in Nörten-Hardenberg  sehe ich gerne entgegen. Empfangen werde ich von Adrian Leonhard, einem jungen Mann, Physiotherapeut und Inhaber des Gesundheitszentrums. Mitten in Nörten-Hardenberg, mit guten Parkplatzmöglichkeiten versorgt, bin ich auch hier von der Gestaltung des Zentrums sehr begeistert, insbesondere wenn ich noch die Praxen vor rund 15 Jahren im Blick habe und an meine Vorträge denke.

Ich habe Praxisinhaber und Neugründer schon immer darauf hingewiesen, bei der Einrichtung ihrer Praxisräume lieber keine „Krankenhaus-Atmosphäre“ aufkommen zu lassen. Heute sind unsere Praxen schon fast wie Wohnzimmer eingerichtet. Vielleicht trifft der Begriff Living Room auch sehr gut zu, denn wir verbringen viel Zeit in unseren Gesundheitszentren – also sollen sie auch zum Verweilen einladen, und zwar nicht nur bei den Patienten, sondern auch bei den Mitarbeitern.

Glück im Unglück?

Das ist auch im Gesundheitszentrum Nörten-Hardenberg  sehr gut gelungen, wie ich selbst sehen kann bei meinem einstündigen Rundgang und erstem Gespräch mit Adrian. Dabei wäre alles beinahe ganz anders gekommen, erzählt er mir anschließend: Denn die Praxis befand sich noch unweit entfernt vom neuen Standort und Pläne gab es auch schon zum Umbau. Doch dann brannte das Gebäude ab und es musste ein völlig neues Gebäude gefunden werden.

In einem Kraftakt und mit Hochgeschwindigkeit wurde der jetzige Standort zu einer Physiotherapie und zu einem Gesundheitszentrum mit medizinischer Fitness ausgebaut. Es erinnert mich an eine Geschichte von Thomas Alva Edison, einem amerikanischen Erfinder und Unternehmer des 19. und 20. Jahrhunderts, der im Angesicht seines in Flammen stehenden Firmengebäudes sinngemäß zu seiner Frau gesagt haben soll: „Warum sollen wir traurig sein, Schatz? Ab morgen können wir etwas Neues aufbauen und dabei alle Fehler, die wir bisher gemacht haben, hinter uns lassen.“

Optimal vernetzt

Es ist sicherlich auf der einen Seite ein Schock und bringt Pläne und Lebensläufe durcheinander, aber auf der anderen Seite ist es auch immer eine Chance, etwas komplett Neues zu etablieren. Adrian fühlt sich damit heute sichtlich wohl – was man z.B. auch im Gerätebereich beobachten kann. Im neuen Medical Fitness-Bereich sind alle Geräte komplett miteinander vernetzt und mit Monitoren ausgestattet: „Die Digitalisierung kommt so oder so, in allen Bereichen wie Befundung, Abrechnung, Marketing, … – dann können wir auch im Therapie- und Trainingsbereich damit weitermachen,“ bringt es Adrian auf den Punkt. Durch die Vernetzung wirken Gesundheitszentren nicht nur smarter, sondern auch die Dokumentation und Evaluation von Trainingsergebnissen und Therapieerfolgen lassen sich besser darstellen. Auch aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus ist die komplette digitale Begleitung unserer Praxen von Vorteil. Daher setzt man im Gesundheitszentrum Leonhard Nörten-Hardenberg auf die professionellen Geräte aus dem Hause Stolzenberg.

Vieles war sicher noch anders, als Vater Horst als Masseur 1984 die Praxis als „Massage- und medizinische Bäderpraxis“ gründete. Damals gab es noch Unterwassermassagen und Stangerbäder sowie klassische Massagen. Im Jahr 1987 ist zusätzlich noch die Krankengymnastik dazugekommen. Es ist sicher gut so, dass es diese Anwendungen heute auch noch gibt, nur wirtschaftlich überleben könnte man damit allein nicht mehr. Nachdem ich den Senior auch noch kennen lernen durfte, habe ich ein sehr gutes Gefühl, dass dieser Generationswechsel an der Unternehmensspitze genauso wie der inhaltlich-organisatorische weiterhin sehr gut gelingen wird im Gesundheitszentrum Nörten-Hardenberg. Dabei war das absolute Highlight des Zentrums – das Therapie­becken – bei meinem Besuch im November 2018 noch gar nicht fertig.

Herzliche Atmosphäre

Die Kombination aus Therapie und Training – aus Physiotherapiepraxis und Selbstzahlern – stellt eine klasse Referenz dar und lädt zum Verweilen ein. In einer sehr persönlichen und offenen Atmosphäre ist ein kollegialer Austausch von der ersten Minute an nicht nur möglich, sondern bemerkenswert umfangreich. Dafür sage ich herzlich Danke und wünsche der Familie Leonhard und dem gesamten Team alles Gute!                                  

Thomas Kotsch

Der Healthconsultant Thomas Kotsch konzipiert Erweiterungen und Neugründungen in den Bereichen Medical und Fitness und setzt diese seit 1998 deutschlandweit erfolgreich um. Er ist Key Account Deutschland bei der Stolzenberg GmbH und Inhaber der aconcept GmbH Unternehmensberatung Potsdam.
t.kotsch@stolzenberg.org
tkotsch@aconweb.de

 

 

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