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Physiotherapie im Studio - Wie Therapie und Fitness sich profitabel ergänzen

Erstellt am: 09.11.2011 | Kategorie: Fitness, Gesundheit,
Physiotherapie im Studio - Wie Therapie und Fitness sich profitabel ergänzen

Training Wertheim

Physiotherapie gilt als Schnittstelle zwischen dem 1. und dem 2. Gesundheitsmarkt. Für eine zukunftsorientierte Positionierung als Gesundheitsdienstleister kann für Fitnessstudios die Integration eines Physiotherapie-Angebotes eine interessante Möglichkeit sein. Lesen Sie in einem Beitrag von Dr. Hartmut Wolff, wie diese Maßnahme lukrativ umgesetzt werden kann.

Die Fitnessbranche befindet sich seit Jahren auf einem ausgesprochen erfolgreichen Weg zum leistungsstarken und qualitativ hochwertigen Gesundheitsdienstleister.

Der Markt stellt sich allerdings wenig homogen dar. Setzen einige Betreiberkonzepte weiterhin auf das klassische Figur- und Lifestyle orientierte Angebot, bemüht sich auf der anderen Seite eine Vielzahl von Anlagenmanagern um starke Gewichtung des Angebots im Bereich der Prävention und Reha-sport. Manche suchen den Spagat zwischen allen Angeboten, um möglichst umfassend die unterschiedlichen Zielgruppen anzusprechen.

Lifestyle und Therapie?

Da das „traditionelle Fitnesstraining“ zwischenzeitig nahezu flächendeckend auch von Discount-Anbietern offeriert wird, bleibt den Betreibern im Normal- oder Hochpreissegment vor allem die Möglichkeit der Spezialisierung. Da die Discounteinrichtungen zwischenzeitig ein oft erstaunlich ansprechendes Raum- und Ausstattungskonzept bieten, genügt heute die innenarchitektonische Aufwertung bestehender Anlagen oft nicht mehr. Es wird zusätzlich in teures Equipment und fachlich qualifiziertes Personal investiert. Der aufmerksame Marktbeobachter konstatiert immer häufiger die Anstellung eines Physiotherapeuten.

Präsentiert sich die Anlage bereits als erfolgreicher Anbieter von Präventionskursen und Rehasport, ist hierdurch bereits eine viel versprechende Spezialisierung etabliert, die durch entsprechen ausgebildete Fachkräfte betreut wird. In diesem Stadium stellt sich die Frage, in wie weit man den Weg in Richtung „Therapie“ optimieren und somit die Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Medizinern ausbauen kann. Viele Inhaber denken an die Integration einer Physiotherapie mit Kassenzulassung.

Die typische Praxis für Physiotherapie

Gibt es tatsächlich die typische Praxis für Physiotherapie? Schaut man sich den Markt genau an, stellt man fest, dass es hier große Unterschiede zwischen den einzelnen Praxen hinsichtlich der Größe, Ausstattung, fachlichen Ausrichtung und den Behandlungsangeboten gibt.

Ein zweiter Blick verdeutlicht eine ebenso große Differenzierung der Behandlungsmethoden für die jeweiligen Krankheitsbilder. Standardisierte und definierte Behandlungspfade finden sich in physiotherapeutischen Praxen eher selten. Auch Physiotherapeuten bemühen sich um Spezialisierung und Nischenangebote, um in einem hohen Wettbewerb bestehen zu können. Eine enorme Angebotsdichte und die eher bescheidene Honorierung physiotherapeutischer Leistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen sowie die immer wieder auftretende Zurückhaltung im Verordnungsverhalten der zuweisenden Ärzte, führen dauerhaft zu einer überschaubaren Gewinnsituation. Trotzdem bleibt die Physiotherapie ein beständiger Geschäftszweig mit einem sehr geringen Insolvenzrisiko.

Warum und wie sollte eine Praxis integriert werden?

Wenn die Physiotherapie keine großen Gewinne erwarten lässt, warum kann die Integration einer Physiotherapie eine durchaus lohnenswerte Investition für den Studiobetreiber sein?

Zum einen erreicht die Erweiterung durch eine Physiotherapie eine deutliche Kompetenz-steigerung. Die Wahrnehmung als Gesundheitsdienstleister mit angegliederter Physiotherapie spielt vor allem in den Kreisen der kooperierenden Mediziner eine gewichtige Rolle. Dies trifft ebenso auf die ältere Kundschaft zu: hier steht nicht nur Gesundheitszentrum auf dem Firmenschild, hier wird es auch gelebt – mit kassenärztlicher Zulassung, Fachpersonal und enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten!

Die Physiotherapie erhält als Schnittstelle zwischen dem ersten und zweiten Gesundheitsmarkt eine größere Bedeutung als der Rehasport oder die Prävention. Welche Synergien sich hier einstellen, werden im anschließenden Interview mit einem Anlagenbetreiber dargestellt.

Wenn sich die Gedanken einer Integration konkretisieren, stellt sich die Frage nach den räumlichen Möglichkeiten. Da ein separater Zugang zur Praxis gewährleistet sein muss, sind Umbaumaßnahmen nicht selten erforderlich. Das Unternehmen Dr. WOLFF bietet an dieser Stelle gern ein unverbindliches Beratungsgespräch an. Dies dient zur Klärung der Chancen und Risiken einer solchen Maßnahme.

Die fachliche Ausrichtung

Die fachliche Ausrichtung ist als entscheidender Erfolgsfaktor zu sehen. Hieraus resultieren die Kooperationsmöglichkeiten mit den niedergelassenen Ärzten. Dementsprechend empfehlen wir die Ausrichtung auf die orthopädischen Bereiche Rücken, Hüfte und Knie.

Der Schwerpunkt in der medizinischen Trainingstherapie sichert durch klar definierte Behandlungspfade den Therapieerfolg und ebnet den Weg in das dauerhafte Training im Fitnessbereich. Mit dem von Dr. WOLFF entwickelten Konzept PhysioProfil steht ein praxisbewährtes und profitables Modell zur Verfügung, auf das im folgenden eingegangen wird.

Fazit

Eine gründliche Standortanalyse und Klärung der betriebsinternen Möglichkeiten lassen die Chancen zur Realisierung eines Projektes sehr schnell erkennen. Nach eingehender Analyse kann schnell dargestellt werden, ob Chancen oder Risiken überwiegen. Die Entscheidung für die Integration einer Physiotherapie ist dementsprechend sehr stark standortabhängig.

Dr. Hartmut Wolff

Das PhysioProfil Konzept in der Praxis

Dipl. Sportlehrer Walter Müller, der mit seinem Partner Klaus Schmidt den TC–Fitness Treff in Saarbrücken erfolgreich betreibt, hat sich vor ca. einem Jahr zur Integration einer Physiotherapie in seiner Anlage entschieden. Seine Erfahrungen und die Auswirkungen dieser Entscheidung schildert er im folgenden Interview:

 

F&G: Warum haben Sie PhysioProfil in Ihr Studio integriert?

Walter Müller: Für uns war es die Möglichkeit die Positionierung und Standortsicherung als Gesundheitsanbieter noch stärker auszubauen. Gute Erfahrungen machten wir schon durch das Angebot des Rehasports, den wir seit ca. 10 Jahren anbieten.

F&G: Wie sehen die Zahlen aus, sowohl in Bezug auf die Physiotherapie als auch in Bezug auf den Transfer Physiotherapie/Studio?

Walter Müller: Die Zahlen sind stabil und bewegen sich nach einem Jahr im leichten Plus. Interessanterweise wird unsere PhysioProfil Praxis von sehr vielen bestehenden Mitgliedern genutzt. 50% der Verordnungen kommen jedoch von unseren beteiligten Ärzten. Der Transfer zwischen Studio und Praxis funktioniert gut, weil eine enge Verbindung zwischen beiden Einrichtungen besteht.

F&G: Wie hat sich durch die Integration von PhysioProfil die Zusammenarbeit mit Ärzten verändert?

Walter Müller: Da die Ärzte feste Sprechstunden haben, können wir auch unsere Mitglieder zu Beratungen schicken. Die Ärzte selbst sind ebenfalls Kunden in unserem Studio und leben Fitness vor. Selbstverständlich haben wir sie beitragsfrei gestellt. Dafür profitieren wir durch einen Kompetenzgewinn.

F&G: Welche Voraussetzungen muss ein Studiobetreiber aus Ihrer Sicht mitbringen, um PhysioProfil erfolgreich zu integrieren?

Walter Müller: Räumlichkeiten von ca. 100-120 m2 mit eigenem Eingang müssen vorhanden sein, oder durch bauliche Veränderungen umsetzbar sein. Wir opferten dafür unseren 2. Kursraum.

Noch wichtiger sind jedoch zwei oder drei Mediziner, die auch wirklich das Konzept mittragen und Verordnungen schreiben. Der Wille und Mut zum Ausbau der Ärztekooperation ist erforderlich, sowie das Engagement im Bereich der Physiotherapie.

F&G: Wie haben Ihre Mitglieder auf die Eröffnung einer Physiotherapie reagiert?

Walter Müller: Absolut positiv das zeigt auch die rege Frequenz der Mitglieder im PhysioProfil.

F&G: Welche Aspekte sind zum Thema PhysioProfil im Studio sonst noch wichtig?

Walter Müller: Die zusätzliche Arbeit, die mein Partner und ich als Geschäftsführer des PhysioProfils haben, wird mit einem enormen Imagegewinn des Studios in Richtung professioneller Gesundheitsanbieter belohnt.

F&G: Würden Sie sich wieder für PhysioProfil entscheiden?

Walter Müller: Ja, auf jeden Fall. 


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