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Politik ohne Logik

Erstellt am: 09.08.2019 | Kategorie: Fitness, Szene,
Politik ohne Logik

Die Volksgesundheit muss gemeinnützig werden 

Politik ohne Logik

Über 10 Millionen Menschen in Deutschland betreiben die ausgewogenste, gesündeste, ungefährlichste Sportart: Fitness. Diese ist jedoch trotz ihrem großen Beitrag zur Volksgesundheit noch immer nicht gemeinnützig ist. Das muss sich ändern!

Es ist noch nicht lange her, da haben wir über den Passus im Koalitionsvertrag der GroKo den Kopf geschüttelt, in dem man eSports die Gemeinnützigkeit anerkennen und auf dem Wege zum olympischen Sport unterstützen wollte. Auch seriöse Unternehmen und Institutionen sind unter den Sponsoren des eSport Bundes Deutschland zu finden, weil man hofft, so die Jugend zu erreichen. Dass es für echte e-Sportler kaum Interesse für andere Dinge als ihren Games gibt, wird ebenso ignoriert, wie der stundenlange Bewegungsmangel bei eSportlern, insbesondere bei Jugendlichen, sowie das „Ballern und Todesschüsse“ bei den beliebtesten eSport Spiele.

Professoren und andere Wissenschaftler traten zwischenzeitlich sogar an, um den wissenschaftlichen Beweis dafür zu erbringen, dass eSports, echter Sport sei. Natürlich benötigt man für eSports, gute Augen und extrem schnelle Finger, aber die hatten schon die Cowboys mit ihren Colts im Wilden Westen. Deutschlands Sportart Nummer 1 ist mit großem Abstand Fitness. Über 10 Millionen Menschen in Deutschland betreiben die ausgewogenste, gesündeste, ungefährlichste Sportart: Fitness!
Mit e-Sports hat Fitness gemein, dass auch diese Tätigkeit nicht gemeinnützig ist. Um die Sportart Fitness aber, die der Volksgesundheit per anno knapp 20 Milliarden Euro Kosten erspart, weil sie viele Menschen „gesund sterben lässt“, kümmert sich kein Politiker. Zu groß ist die Angst, als Muckibuden-Förderer bezeichnet zu werden. Dabei wäre es längst an der Zeit, Fitnessstudios, die besonders gute Leistungen bei der Betreuung ihrer Mitglieder nachweisen können, mit dem Titel der Gemeinnützigkeit auszuzeichnen und so wie in mehreren EU-Länder von der Mehrwertsteuer partiell oder gänzlich zu befreien.

Liebe Politiker, Fitness treiben nicht die besonders Dummen in Deutschland, sondern primär intelligente Menschen, weil sie die gesundheitsfördernde Wirkung von Fitness erkannt haben. Die größte Wachstumsquote der letzten fünf Jahre erlebte Fitness im Bereich der über 50-Jährigen. Rund 10.000 Menschen studieren momentan an Hochschulen wie dem IST-Studieninstitut oder der Deutschen Berufsakademie Sport und Gesundheit (dba Baunatal) etc. Der gemeinnützigen Verband, den ich zur Förderung von Fitness und Gesundheit in Deutschland gegründet habe, der DFAV e.V., hat schon viel in der Fitnessbranche bewegt: So führen wir momentan z.B. eine Studie, gemeinsam mit der Uni Wuppertal, zum Beckenbodentraining gegen Inkontinenz aus. In einem weiteren Projekt fördern wir Fitnesstraining für Schulkinder. Der DFAV e.V. darf in Deutschland als einziger Ausbildungsverband Präventionscoaches ausbilden, die aufgrund der Anerkennung durch den Krankenkassen-Spitzenverbund (gKV) und dem Verband der Ersatzkassen (vdek) krankenkassen-abrechnungsfähige Präventionskurse nach §20 durchführen dürfen.

Volker Ebener

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