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Raumklang – machen Sie den Soundcheck

Erstellt am: 05.06.2012 | Kategorie: Marketing & Sales, Aktuelles,
Raumklang – machen Sie den Soundcheck

Die Qualität der musikalischen Beschallung in Fitness- und Gesundheitsanlagen ist mitentscheidend für das Ambiente des Clubs. Mitglieder gehen schlicht davon aus, dass sie mit passender Musik versorgt werden und wissen nach dem Training gar nicht, warum sich sich so wohl gefühlt haben – andersrum wissen sie meistens sehr gut, wenn die Beschallung nicht gut war. Für Betreiber gilt es, bei der Beschallung ihres Studios das richtige Maß zu ermitteln. Lesen Sie, worauf Sie dabei achten müssen.

 

Beim Thema Beschallung von Fitnessstudios wird von vornherein zwischen zwei großen Themenbereichen unterschieden: Zum einen die Beschallung der Kursräume und zum anderen die Hintergrundbeschallung.

Da der Bereich der Studio- und Hintergrundbeschallung häufig zu komplex ist, das liegt u. a. an den zu verschiedenen räumlichen Voraussetzungen, der Bedingungen von Umgebung und Nachbarschaft, um allgemeingültige Aussagen zu treffen, können wir diesen Bereich am Ende nur relativ kurz behandeln.

Auf den Bereich der Kursraumbeschallung wollen wir im Folgenden jedoch detaillierter eingehen.

 

Kursraumbeschallung

Eine Beschallungsanlage für Kursräume muss diversen Anforderungen gerecht werden. Sie bürgt für Zuverlässigkeit, einen ausgezeichneten Klang,  einfachste Bedienung für jedermann und ist in ihrer Dimension und Leistung an die Anforderungen der entsprechenden Räumlichkeiten angepasst.

Eine vollständige Anlage für die Kursraumbeschallung besteht in Gänze aus verschiedenen Einzelmodulen:

>> Mischpult

>> Zuspieler CD-Player / MP3 / etc.

>> Funkmikrofone / Headsets

>> Verstärker

>> Lautsprechersystem

 

Mischpult

Ein Mischpult für Kursräume muss hochwertig verarbeitet und möglichst resistent gegen Schweißablagerungen sein. Es sollte einfach zu bedienen sein und nur den nötigsten Spielraum bieten, um Einstellungen vorzunehmen, damit beim Betrieb der Anlage durch technisch nicht ausgebildetes Personal nichts Wesentliches verstellt werden kann.

Es sollte die Möglichkeit bestehen, die Lautstärke und den Klang der jeweiligen Audioquellen anzupassen, ferner sollte es einen Regler zum Überblenden von Audioquellen besitzen. Andere Funktionen werden zumeist nicht gebraucht und führen häufig zu Fehlbedienungen. Um dem Alltag in einer Sportanlage gerecht zu werden, geht hier die Funktionalität eindeutig vor.

Da die Signalart der Eingangsquellen genormt ist (Mikro, Line, Phono, etc.) kann an jedes Mischpult auch immer jede Quelle angeschlossen werden, sofern die maximale Gesamtzahl von gleichzeitigen Audioquellen nicht überschritten wird. Es ist also jederzeit möglich, mit einem Adapterkabel einen MP3-Player oder jede andere Musikquelle anzuschließen (PC, Mini Disc, etc.).

 

Zuspielgeräte

Die Zuspieler wie CD- und MP3-Player sollten sich durch Unempfindlichkeit gegen Schwingungen des Bodens oder andere Erschütterungen (dem sogenannten Anti-Shock) und durch besonders große Bedienknöpfe zur Gewährleistung einer schnellen und einfachen Bedienung auszeichnen.

Eine „Pitch“-Funktion erlaubt die Feinanpassung der Abspielgeschwindigkeit eines Musikstückes an die aktuelle Kursübung Auch ein Anschluss für mobile Audioquellen wie USB-Sticks sollte unbedingt problemlos möglich sein. Bei modernen Geräten ist das aber mittlerweile fast immer der Fall.

Bei der Auswahl eines CD Players sollte man zwingend darauf achten, dass das angebotene Gerät auch MP3-Dateien einlesen und abspielen kann, da dieses in den meisten Sportanlagen der aktuelle Standard ist und sich dieser speziell in der Zukunft weiter durchsetzen wird. Für Übungsleiter, die nach wie vor auf das Medium CD setzen, bietet sich ein Doppel-CD-Player an, damit man zwischen zwei Musikstücken wechseln kann, ohne dass lästige Pausen durch „CD-Wechsel“ auftreten.

 

Funkmikrofone

Funkmikrofone sollten bei der Betriebssicherheit und Übertragungsqualität äußerst zuverlässig arbeiten. Sie sollten leicht, individuell in der Größe verstellbar und klanglich überzeugend sein.

Wichtig ist der Einsatz von möglichst schweißunempfindlichen Headsettypen. Da aber eine 100% Schweißresistenz eigentlich nie gewährleistet werden kann und es in den meisten Sportanlagen Defizite in der Reinigung nach einem schweißtreibenden Einsatz gibt, empfehlen wir, diese Produkte als „Verbrauchsartikel“ anzusehen und im Einkauf eher günstige Produkte bis maximal 50 Euro zu wählen.

So kann man beispielsweise auch ein eigenes Headset für jede Übungsleitung problemlos realisieren, was zu einem sorgfältigeren Umgang mit den Headsets führt und nach unseren Erfahrungen die Lebensdauer der Geräte deutlich verlängert – trotz des günstigen Anschaffungspreises.

Im Zuge der momentanen Neustrukturierung der Funkfrequenzen, sollte man beim Kauf eines Funkmikrofones nicht zuletzt auch auf einen zukunftssicheren Frequenzbereich achten. Hier wird Sie Ihr Produktspezialist gerne beraten.

 

Lautsprechersysteme

Das Lautsprechersystem sollte individuell an die Bedürfnisse des Raumes angepasst sein. Es geht darum, einen angenehmen und gleichmäßigen Klang im gesamten Kursbereich zu realisieren und dennoch keine riesigen Lautsprechersysteme zu installieren, die den Kursbereich optisch zum Nachteil verändern. Auch sollte ein Beschallungssystem nicht übertrieben groß geplant werden, sondern genau an Bedürfnisse und Budget angepasst sein. Meist benötigt man weniger Leistung als man denkt, wenn man die Beschallung klug plant.

Bei Beschallungssystemen unterscheidet man „passive“ und „aktive“ Systeme.

„Passive“ Systeme bestehen klassisch aus in der Regel einem Verstärker und einer gewissen Anzahl von Lautsprecherboxen. Obwohl diese Systeme eine sehr gute Performance bieten können, leidet der Klang häufig daran, dass Verstärker und Lautsprecher nicht aufeinander abgestimmt sind. So wird das Frequenzspektrum häufig nicht ordentlich in seine Bestandteile (Bässe, Mitten, Höhen) aufgeteilt oder die Verstärker sind über- oder meist sogar eher unterdimensioniert.

Auch Features einer automatischen Lautstärkebegrenzung, um die Lautsprecher bei Überbelastung nicht zu zerstören, sind meist nur extern und zusätzlich integrierbar. Um eine gute Performance aus einem passiven System herauszuholen, ist oftmals eine Menge Aufwand nötig, wobei natürlich hier nicht alle Systeme über einen Kamm geschoren werden dürfen.

Einfacher ist hier die Verwendung eines „aktiven“ Systems. Hier haben sich die Hersteller bereits all die oben beschriebenen Gedanken gemacht. Wir empfehlen „aktive“ Lautsprechersysteme, bei denen die Verstärker bereits ideal aufeinander abgestimmt in den Lautsprechern integriert sind.

Idealerweise verwendet man Aktivsysteme mit einer zusätzlichen Bassbox, in der das vorhandene Frequenzspektrum bereits in seine Bestandteile aufgespalten wird. Die Bassbox gibt auch nur die Bassfrequenzen wieder und die Mittel-/Hochton Lautsprecher nur die für sie vorgesehenen Frequenzen. So wird der Klang transparent und ausgeglichen. Auch Features wie „Multi

Band-Limiter oder Subsonic Filter“, bei denen Lautsprecher und Überlastungsschutz frequenzabhängig geregelt werden und nicht einfach die ganze Anlage leiser wird, sind häufig schon in solche Systeme integriert.

Ein weiterer Vorteil dieser aktiven Satellitensysteme ist, das man die Bassbox unauffällig in einer Ecke und die übrigen Lautsprecher ebenfalls unauffällig montieren kann. Ähnlich wie man das aus dem heimischen Wohnzimmer kennt.

Alles in allem bieten diese Systeme in der Regel einen hervorragenden Klang, eine gute Leistung und sind bei fairem Investitionsvolumen auch optisch noch anspruchsvoll.

Der optische Eindruck

Am Ende darf auch das Auge nicht zu kurz kommen, so dass ein Einbau der verschiedensten oben beschriebenen Einzelelemente in einem optisch ansprechenden Rack-System inkl. sicher verlegter Kabelwege garantiert sein sollte. Auch hier gibt es eine Vielzahl von Lösungen, mit denen man das Design dieser Montageracks an das Design des Kursraumes anpassen kann. So gibt es Racks in Holz- oder Metalloptik und vieles mehr.

 

Hintergrundbeschallung

Generell ist es nicht einfach, eine allgemeingültige Formel für die Planung von Hintergrund- und Studiobeschallungssysteme zu finden. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Parametern, die bei einer solchen Planung berücksichtigt werden müssen.

 

Emotionalität

Zum einen gibt es die Punkte, die für den Bereich Wohlbefinden und Emotionalität verantwortlich sind:

Eine gut klingende und atmosphärische Hintergrundbeschallung ist der Grundstein für eine angenehme Stimmung in jedem Fitness-Studio. Es muss möglich sein, eine flächendeckende Beschallung des gesamten Studios zu gewährleisten. Dabei darf die Musik niemals aufdringlich sein oder gar negativ auffallen. Ein satter, ausgewogener aber leiser Klang ist extrem wichtig. Sowohl für kleine als auch für größere Studios findet sich hierfür immer ein geeignetes Lautsprechersystem, von Niederohm-Beschallungstechniken bis hin zur 100V Lautsprecherlösung, von Decken- über Aufbaulautsprecher.

Selbst Lautsprecher in unauffälliger Stein-Optik für Außenbereiche oder Lautsprecher in jedem beliebigen Farbton lackiert, damit sie sich perfekt dem Interieur anpassen, sind kein Problem.

 

Funktionalität

Zum Anderen – und häufig viel aufwändiger in der Planung – sind die funktionalen Gesichtspunkte einer Beschallungsanlage:

Es müssen beispielsweise Fragen geklärt werden, wie viele verschiedene Musikeinspielungen gleichzeitig in einem Studio zur Verfügung gestellt werden sollen.

Dies kann z. B. eine ruhige Entspannungsmusik im Umkleide-, Wellness- und Saunabereich sein, während man für den Trainingsbereich aktuellste und rhythmische Musik wählt.

Von wo sollen Lautstärkeregelungen erfolgen? Möchte ich ggf. in Behandlungsräumen einzelne Lautsprecher gezielt an-, ab- bzw. lauter oder leiser schalten oder sogar eine eigene Musik aus einer Auswahl verschiedener Musikarten wählen?

Wie soll die Musikeinspielung erfolgen? Möchte ich stapelweise CDs hinter der Theke liegen haben oder will ich mit einem modernen Musik-Contentsystem arbeiten?

Müssen sicherheits- und brandschutzrelevante Details umgesetzt werden? Zum Beispiel Evakuierungsvorschriften nach DIN VDE 0828 oder VDE 0833. Muss eine Brandmeldeanlage auf das Beschallungssystem aufgeschaltet werden oder soll die Anlage abschalten, wenn ein Notfall in einem Gebäude eintritt, damit man die Alarmsirenen besser hört, wie es häufig in Anlagen innerhalb eines größeren Gebäudekomplex gefordert wird?

All diese Fragen machen es schwierig, eine generelle Beschreibung einer Hintergrundbeschallungsanlage zu machen.

Auf jeden Fall sollte man bei der Planung einer solchen Anlage rechtzeitig einen Fachplaner zu Rate ziehen, damit ggf. benötige Verkabelung geplant und vorbereitet werden kann.

Dennis Neßler

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