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Sinnerleben im Beruf hat hohen Einfluss auf die Gesundheit

Erstellt am: 13.09.2018 | Kategorie: Szene, Gesundheit,
Sinnerleben im Beruf hat hohen Einfluss auf die Gesundheit

Krank

Fehlzeiten-Report 2018

Sinnerleben im Beruf hat hohen Einfluss auf die Gesundheit

Erleben Beschäftigte ihre Arbeit als sinnstiftend, so wirkt sich das positiv auf ihre Gesundheit aus. Zu diesem Ergebnis kommt das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) in einer Repräsentativbefragung.

Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO, erläutert dazu: "Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen sowie das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, sind Beschäftigten deutlich wichtiger als ein hohes Einkommen".

Sinnerleben und Gesundheit

Durchschnittlich 12,1 krankheitsbedingte Fehltage gaben die Befragten an. Passen der Anspruch an das Sinnerleben im Beruf und die Wirklichkeit zueinander, berichten sie nur von 9,4 Fehltagen. Ist dies nicht der Fall, liegen die Zeiten bei 19,6 Fehltagen. Dieser Zusammenhang zeigt sich auch bei den körperlichen und psychischen Beschwerden. 38,1% berichten über Rücken- und Gelenkschmerzen, 35,9% über Erschöpfung. Empfinden Beschäftigte ihre Arbeit als sinnstiftend, werden all diese Beschwerden seltener genannt.

Betriebliche Gesundheitsförderung baut Brücken

Aufgrund der hohen Belastung liegt der Krankenstand von Pflegekräfte deutlich über dem Durchschnitt. Gerade hier kann Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) dazu beitragen, die Fehlzeiten zu minimieren. Dazu soll das geplante Pflegepersonal-Stärkungsgesetz die BGF in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen mit 70 Millionen Euro jährlich fördern.

Auch andere Unternehmen machen gute Erfahrungen mit BGF, wie z.B. die Berliner Stadtreinigung. Aspekte wie u.a. Arbeitsmedizin oder Vereinbarkeit von Beruf und Familie fließen ins Betriebliches Gesundheitsmanagement mit ein. "Das Ergebnis der ersten Monate sind motivierte, zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die krankheitsbedingten Abwesenheiten sind um fünf Prozent gesunken. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass die Mitarbeiter ihre jetzige Tätigkeit als sinnstiftend erleben und dafür gern die Verantwortung übernehmen", so die Leiterin des Gesundheitsmanagements, Anke Brinkmann.

Krankenstand 2017 bleibt stabil hoch

Mit 5,3% bleibt der Krankenstand in den beiden Vorjahren konstant. Am häufigsten waren Atemwegserkrankungen und Muskel-Skelett-Erkrankungen der Auslöser. An dieser Stelle können Studios mit entsprechenden Trainingsangeboten den Betroffenen helfen. Die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen ist in den letzten zehn Jahren um 67,5 Prozent angestiegen. Dabei führen diese Erkrankungen zu längeren Ausfallzeiten (doppelt so lang wie bei einem Durchschnittserkrankten). Helfen können hierbei Stressmanagement sowie Entspannungsmethoden.

Weitere Informationen zum Hehlzeiten-Report 2018 finden Sie hier.

Bildquelle: ©Jochen Tack

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