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Studie zu YouTube: Killer oder Retter?

Erstellt am: 13.09.2019 | Kategorie: Marketing & Sales,
Studie zu YouTube: Killer oder Retter?

YouTube rückt als Kommunikationskanal für die Kunden von morgen weiter in den Vordergrund.

Studie zu YouTube: Killer oder Retter?

So manch einer mag das Medienkonsumverhalten von Heranwachsenden belächeln, aber eines sollten wir nicht vergessen: Hier geht es auch um die Kunden von morgen – wer diese ansprechen möchte, der sollte wissen, welche Kommunikationswege sie nutzen.

YouTube ist mittlerweile ein fester, selbstverständlicher Bestandteil des Alltags von Jugendlichen. Da wäre es doch spannend, zu wissen, wie junge Menschen über ihre Themenauswahl bei Youtube entscheiden? Bringen Webvideos z.B. Jugendliche dazu, in ihrem analogen Leben Fitnessstudios, Musik-Veranstaltungen oder andere Locations zu besuchen? Und ist das alles bei Jungen und Mädchen gleich? Die Studie „Jugend/YouTube/ Kulturelle Bildung. Horizont 2019“ gibt Antworten auf solche Fragen. Zwar legt die Untersuchung ihren Schwerpunkt auf das Thema Bildung und Lernen mit Bezug zur Plattform YouTube, aber viele der Ergebnisse können auch auf andere Inhalte im Bereich Kultur & Freizeit transferiert werden.

Youtube als Leitmedium

86 Prozent der befragten 12- bis 19-Jährigen verwenden YouTube. Damit ist YouTube nach WhatsApp mit 92 % das zweithäufigste Kommunikationsmedium in dieser Altersklasse – noch vor Instagram und Facebook (je 61%). Mit zunehmendem Alter steigt die Nutzungswahrscheinlichkeit – bei den 18- und 19-Jährigen – sogar auf 93 Prozent an.

Unterschiede bei Jungen & Mädchen

Acht von zehn Jugendlichen, die sich auf digitalen Kanälen bewegen, besuchen mindestens mehrmals die Woche You-Tube. Es sind die Jungs, die YouTube sehr intensiv verwenden (42 Prozent mindestens täglich). Bei den Mädchen setzen hingegen ca. ein Drittel (34 Prozent) mindestens einmal täglich auf YouTube. 14 % der Jugendlichen nutzen YouTube nicht, wobei das laut Studie keinen medienkritischen Hintergrund hat.

Was interessiert junge User?

Laut Studie stehen die Aspekte „unterhaltsam“, „witzig“ und „hip/zeitgemäß“ deutlich im Vordergrund. Zwei Drittel der befragten Jugendlichen unterstreichen die Bedeutung des „Unterhaltungsfaktors“ beim Anschauen von YouTube-Videos. Dabei stellen auch Angaben über Likes/Dislikes, die Anzahl von Aufrufen und Abonnenten, die YouTube aufführt, einen relevanten Einflussfaktor dar, ob Jugendliche ein Video auswählen.

Laut Studie sind bei der konkreten Auswahl von YouTube-Videos für 91 % die Tipps von Freunden, Bekannten und Empfehlungsmanagement spielt auch bei den jungen Zielgruppen eine wichtige Rolle. Mitschülern wichtig bis sehr wichtig. Auch Influencer geben für nahezu zwei Drittel der Jugendlichen entscheidende Impulse.

Da sich eine Vielzahl von Influencern gezielt mit dem Thema Sport & Fitness beschäftigt, gibt es viele potenzielle Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Laut Studie berichten sowohl Mädchen als auch Jungen, dass sie von den Webvideos in hohem Maße zu kulturellen Aktivitäten angeregt werden. YouTube-Videos wecken die Neugierde dieser Zielgruppe, sie begeistern, motivieren und sie unterstützen die jungen Leute in ihren Interessen. Sie kommen in Kontakt mit Angeboten, Ästhetisierungsformen und Möglichkeiten, die sie vorher nicht kannten.

Der Kommunikationskanal YouTube bietet sich als Aktivierungstool für ein „Mehr an Sport“ an bzw. für die zielgruppengerechte Kommunikation der Vorteile des Fitnesstrainings (im eigenen Studio). Wichtig ist, dass die Inhalte zu den Interessen der User passen!

Für die erfolgreiche Umsetzung kann es entscheidend sein, die für die jeweilige Zielgruppe passende Kommunikationsstrategie, inklusive konkreter Inhalte, zu entwickeln. Hier empfiehlt sich eine Zusammenarbeit mit Experten, die über Erfahrung mit der Branche, dem Kommunikationskanal YouTube, aber auch mit der Zielgruppe der Heranwachsenden verfügen.

Lesetipps

• Wo ist die Rolle des Trainers in der Fitnesswelt der Youngster? F&G, 4/2019, S. 66
• Online-Marketing: Der Ratgeber für 2019; F&G, 4/2019, S. 72
• Social-Media-Marketing – Tipps aus dem Profisport: F&G 3/2019, S. 122

Link zur Studie
https://www.rat-kulturelle-bildung.de/fileadmin/user_upload/pdf/Studie_YouTube_Webversion_final.pdf

 Bildquelle: ©metamorworks - fotolia.com

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