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Träume Realität werden lassen

Erstellt am: 31.08.2015 | Kategorie: Marketing & Sales, Self-Management,
Träume Realität werden lassen

stillkost_fotolia.com

Selbstständigkeit, das eigene Studio, Umsatz steigern – Sie haben große Ziele. Doch wissen Sie, wo Sie genau hin wollen, was Sie im Detail wollen und was Sie tun müssen, um damit gut aufgestellt zu sein? Nachdem es in der letzten Ausgabe (F&G 4-2015, S. 116 ff) darum ging, wie man seine Ziele in sieben Schritten erreicht, geht Prof. Dr. Lothar Seiwert heute auf das Wesentliche ein, nämlich die «Big Idea». Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Lebensziel überhaupt erkennen und definieren können.

Sinn und Richtung erhält das Leben erst dann, wenn Sie eine klare Vision, ein berufliches und persönliches Leitbild – ein Lebensziel – entwickeln. Die Amerikaner nennen es «Big Idea», die Idee, aus seinem Leben etwas Großes zu machen. Alle wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Zielfindung und Lebensvision belegen, dass Menschen mit klaren Visionen erfolgreicher werden als andere.
Doch viele Menschen bewegen sich mehr oder weniger ziel- oder orientierungslos durch ihr Beruf- oder Privatleben und lassen alles auf sich zukommen. Doch nur wer weiß, was er erreichen möchte, kann auch dorthin gelangen.

Visionen und Träume geben Orientierung
Es sind Ihre Visionen und Träume, die Ihrem Leben und Ihrem Tun die Orientierung und die Richtung geben. Die als Motivation und Auslöser für Veränderungen dienen. Nur wer zu einem Zeitpunkt seines Lebens einmal einen Traum gehabt hat, einen alles überwältigenden Drang verspürt hat, alles verändern zu wollen, der war auch in der Lage, sich für diese Vision anzustrengen. Alles dafür zu geben, Träume Realität werden zu lassen.
Ich gehe davon aus, dass Sie sich Ihren Traum bereits geformt haben. Dass Sie Ihre Zukunft bereits in Bildern vor sich haben. Dass Sie den starken Willen haben, endlich ins Tun zu kommen. Doch liegen Wunschziel und Realität meist Welten auseinander und der Alltag bringt oft neue Ideen mit hinein. Wie können Sie nun Ihr Ziel fokussiert anstreben? So dass Sie sich nicht im Träumen allein verlieren?
Wenn wir über Zielerreichung sprechen, bedeutet das nicht, immer mehr Ziele aufzunehmen, um den Tag möglichst optimal auszulasten. Hier ein wenig einmischen, die Idee mit aufgreifen, dort ein bisschen ausarbeiten – wer sich auf viele Dinge gleichzeitig konzentriert, verliert den Fokus auf das Wesentliche. Und das ist es schließlich, was Ihre ganze Energie bekommen sollte. Sonst bleibt am Ende des Tages nicht mehr viel Energie für das ganz große Ziel übrig.

Streichen, um zu priorisieren
In erster Linie gilt es, zu entscheiden, welche Dinge Sie aus Ihrem Leben streichen wollen, um sich voll und ganz auf die Aufgabe zu konzentrieren, die Sie ihren tatsächlichen Zielen näher bringen. Dazu müssen Sie wissen, mit welchen Teilzielen Sie Ihrem Lebensziel jährlich, monatlich, wöchentlich und täglich näher kommen. Daher lautet mein Vorschlag für eine Definition der wichtigen Aufgaben in Ihrem Leben:

Wichtig ist alles, was Sie Ihren wahren Zielen auf direktem Weg näher bringt.
Da Ihre private Zukunft unmittelbar Ihre berufliche Zukunft beeinflusst und umgekehrt, möchte ich zuerst auf das Thema Lebenseinstellung und Werte eingehen, denn: Werte bestimmen unbewusst unser Denken, Fühlen und Handeln.
Damit Sie sich deren besser bewusst werden können, möchte ich Ihnen gerne ein paar Fragen stellen. Beantworten Sie diese bitte schriftlich. Sie werden danach Klarheit darüber haben, welche Vorbilder und Einflüsse Sie bisher geprägt haben und worin Ihre Lebenseinstellung und Werte liegen. Sie werden viel besser wissen, welche Gewohnheiten, Kontakte und Handlungen Sie beibehalten möchten und was Sie unbedingt verändern wollen. Was Sie auch sehen werden, ist die Tatsache, dass Ihre persönliche Entwicklung wenig mit Glück oder Pech zu tun hatte.

Fragen Sie sich doch mal schriftlich:
1. Was war Ihr erstes Erfolgserlebnis als Kind?
2. Was denken Sie über Ihr Elternhaus, Ihre Familie, Ihre Erziehung?
3. Wie war/ist Ihr Verhältnis zu Ihrem Vater? Wo ist er Vorbild? Hat er Ihnen auf Ihrem Lebensweg geholfen/Sie eingeschränkt?
4. Wie war/ist Ihr Verhältnis zu Ihrer Mutter? Wo ist sie Vorbild? Hat sie Ihnen auf Ihrem Lebensweg geholfen/Sie eingeschränkt?
5. In welchem Verhältnis standen oder stehen Ihre Eltern zueinander? Wer dominiert? Inwieweit beeinflusst Sie das?
6. Inwieweit haben/hatten Sie ein harmonisches/gestörtes Familienleben? (Beispiele?)
7. Welche Vorbilder haben Sie in Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und anderen gesellschaftlichen Bereichen? Wen schätzen Sie besonders?
8. Welche geistigen Mentoren oder Vorbilder haben Sie? Wen könnten Sie evtl. in schwierigen Situationen um Rat fragen?

Den vollständigen Fragebogen mit allen relevanten Fragen zu Ihrer persönlichen Bestandsaufnahme finden Sie in unserer Rubrik "Downloads" zum Ausdrucken. Mit dieser Bestandsaufnahme wissen Sie, woher Sie kommen und wie und warum Sie bisher vorgegangen sind. Geben Sie Ihrer Zukunft einen Turbo, indem Sie durch die richtigen Ziele Ihr Lebenssteuer noch bewusster in die Hand nehmen.

Ohne Gefühle keine Zielerreichung
Ein Aspekt, der entscheidend dazu beiträgt, ob Sie Ihre Ziele erreichen, ist: Ohne Emotionen ist jedes Ziel von vornherein eine Totgeburt. Denn unser Handeln wird in erster Linie von unseren inneren Bedürfnissen und Motivationen bestimmt. Möchte zum Beispiel Ihr Partner, dass Sie sich noch in diesem Jahr mit dem Aufbau eines eigenen Fitnessstudios beschäftigen, Sie selber das Thema aber erst im nächsten Jahr als realistisch betrachten, brauchen Sie dieses Ziel gar nicht erst in Ihre Jahreszielplanung mit aufzunehmen. Es ist nämlich nicht Ihr eigenes Ziel und Sie werden keine Gefühle der Dringlichkeit entwickeln, es zu erreichen.

Das Warum ist entscheidend
Überprüfen Sie, welche Beweggründe Ihren Zielen zugrunde liegen. Es gibt nämlich positiv und negativ besetzte Beweggründe. Sie können auch Ziele erreichen, deren Auslöser solche negativen Motivatoren sind. Doch werden Sie weder auf dem Weg noch im Ergebnis zufrieden mit diesen Zielen sein. Fragen Sie sich deshalb immer, bevor Sie sich ein Ziel setzen: „Passt dieses Ziel wirklich zu mir?“ „Bin ich mit meinem Herzen dabei?“

Typische negative Beweggründe sind:
• Wenn es das Umfeld fordert (Partner, Familie, Freunde)
• Kampf und Statussymbole
• Geltungssucht
• Minderwertigkeitskomplexe
• Neid

Positive emotionale Gründe können sein:
• Ihre Lebensvision
• Der Wunsch nach Selbstverwirklichung
• Spaß daran, anderen eine Freude zu machen

Jahresziel: 365 Tage Disziplin
„Ich möchte viel Geld verdienen. Ich möchte beruflich erfolgreich werden. Ich möchte fit und gesund bleiben.“ Solche Allgemeinheiten bleiben in der Regel lediglich gute Vorsätze, um spätestens zum neuen Jahr hin wieder hervorgeholt zu werden. Damit nun nicht eine Gelegenheit nach der anderen verstreicht, lassen Sie unbedingt Ihren Worten Taten folgen. Sie haben die Voraussetzungen geschaffen. Formulieren Sie also Ihre Ziele für das nächste Jahr. Dabei gilt: Prioritäten setzen!
Nur, wenn Sie die richtigen Prioritäten für die nächsten zwölf Monate setzen, schaffen Sie es, im Alltag monatlich, wöchentlich und täglich, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – nämlich die Aufgaben, die Sie ihren Zielen näherbringen. Nur wer bewusst Ziele hat und verfolgt, richtet auch seine unbewussten Kräfte auf sein Tun aus und verstärkt die persönliche Motivation und Selbstdisziplin. Damit Sie Ihre Ziele erreichen, müssen Sie hirngerecht formulieren und die einzelnen Etappen festlegen.

Verfolgen Sie das richtige Ziel?
Die folgenden kleinen Tests zeigen Ihnen, ob Sie das richtige Ziel verfolgen.

Konzentration auf das Ziel
Wenn Sie abends im Bett liegen – ohne von etwas abgelenkt zu sein – und es Ihnen gelingt, zehn Minuten lang über Ihr Ziel nachzudenken und mit den Gedanken nicht abzuschweifen, dann hat Ihr Unterbewusstsein dieses Ziel akzeptiert.

Klare Vorstellung vom Ergebnis
Gelingt es Ihnen, sich ein konkretes inneres Bild davon zu malen oder einen Film davon, wie es ist, wenn Sie an Ihrem Ziel angekommen sind, es vor Ihrem inneren Auge sehen? Dann sind Sie auf dem richtigen Weg!

Sie kennen jetzt Ihren Fahrplan. Die wichtigste Trainingsregel jedoch lautet: „Willst Du an einer neuen Gewohnheit arbeiten, dann tue innerhalb von 72 Stunden nach dem guten Vorsatz den ersten Schritt dazu.“ Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf dem Weg zu Ihrem Lebenstraum.
Prof. Dr. Lothar Seiwert

Prof. Dr. Lothar Seiwert
Prof. Dr. Lothar Seiwert, CSP (Certified Speaking Professional) und CSP Global, ist seit über 30 Jahren Europas führender Experte für Zeit- und Lebensmanagement. Millionen Menschen weltweit haben ihn in seinen Vorträgen erlebt und sind durch seine Bestseller dazu inspiriert worden, sich auf das Wesentliche zu fokussieren. www.Lothar-Seiwert.de

Das Buch zum Thema gewinnen:
Seiwert, Lothar: Zeit zu leben // So bekommen Sie Ihr Leben in Balance
F&G verlost wieder drei Bücher von Prof. Dr. Lothar Seiwert zum Thema dieses Artikels! Beantworten Sie folgende Frage bis zum 30.09.2015 per E-Mail an tina.klostermeier@fundg-gmbh.de: Wie lautet die wichtigste Trainingsregel zum Erreichen Ihrer Ziele?
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. F&G wünscht viel Glück!

 

 

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