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Urban Sports Club: Heute Deutschland, morgen Europa?

Erstellt am: 31.05.2019 | Kategorie: Szene, Gesundheit, Fitness,
Urban Sports Club: Heute Deutschland, morgen Europa?

Urban Sports Club ist mit über 5000 Partnereinrichtungen hierzulande Marktführer im Bereich Sport- und Fitness-Flatrates. Durch den Zusammenschluss mit dem BGF- und BGM-Spezialisten INTERFIT erweitert das Berliner Startup sein Netzwerk in Deutschland – und richtet den Blick auf Europa. F&G hat mit dem Co-Founder und CEO Benjamin Roth über die ambitionierten Ziele des expandierenden  Unternehmens gesprochen.

Die beiden Gründer Moritz Kreppel und Benjamin RothIm letzten Jahr hat Urban Sports Club mit INTERFIT einen starken Wett­bewerber aufgekauft. Was erhofft man sich von dem Zusammenschluss?

„Eines unserer großen Ziele ist es, das B2B-Geschäft, also Kooperationen mit Unternehmen, die den Sport ihrer Mitarbeiter fördern, weiter auszubauen. Der Zukauf von INTERFIT, kombiniert mit unserem eigenen organischen Wachstum, sorgt nun dafür, dass die Mehrheit unserer Mitglieder aus dem B2B-Segment kommt. Zentraler Punkt für uns ist aber der Ausbau der Marktführerschaft in Europa als größter Sport-Aggregator. Für uns war es wichtig, auch sehr großen Unternehmen die Möglichkeit an­zubieten, ihren Mitarbeitern an allen Unternehmensstandorten passende Sportmöglichkeiten anzubieten. Mit INTERFIT stärken wir unser Partnernetzwerk in ländlichen Regionen. Unser bisheriger Fokus lag auf den Metropol­regionen – jetzt gehen wir noch mehr in die Fläche. Damit können wir unseren Vorsprung als das mit Abstand größte Partnernetzwerk in Deutschland weiter ausbauen.“

Wie kam der Kontakt mit Frank Böhme, dem Gründer von INTERFIT, zustande?

„Das war ein ganz natürlicher Verlauf: Alle Marktteilnehmer kennen sich ­untereinander, so groß ist die Branche nicht. Die FIBO in Köln ist zum Beispiel immer ein guter Branchentreff, um sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten, und das haben wir auch mit Frank so gehalten.“

Es soll noch weitere starke Mitbewerber gegeben haben. Wie konntet ihr euch am Ende durchsetzen?

„Letztendlich waren aus meiner Sicht drei Gründe ausschlaggebend für die Entscheidung für uns, d.h. pro Urban Sports Club: Erstens zeigten unser Wachstum, unser Technologievorsprung und unsere jahrelange Erfahrung in diesem Markt Frank Böhme, dass sein „Baby“ INTERFIT in guten Händen sein wird. Er ist begeistert von der Vision eines europaweiten Angebots und wollte mit INTERFIT seinen Teil dazu beitragen. Zweitens stimmte die ­Chemie zwischen Moritz Kreppel, mir (Gründer von Urban Sports Club) und Frank Böhme von INTERFIT. Sie passte einfach und führte schnell zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit, die letztendlich ausschlaggebend war. Der dritte und sehr wesentliche Punkt war ein angemessener Kaufpreis – ohne Kleingedrucktes oder Wenn und Aber. Das hat in der Summe überzeugt.“

Möchte Urban Sports sich durch den Zusammenschluss noch stärker im Bereich BGM positionieren?

„Der BGM-Bereich wurde bereits durch verschiedene Angebote von Urban Sports Club geformt. Wir sind inzwischen sehr stark im Bereich Firmenfitness. Urban Sports HEALTH beispielsweise ist ein neues Produkt für die betriebliche Gesundheitsförderung: Hier schließen sich Anbieter von zertifizierten Präventionskursen zusammen, um Firmen mit Pilates, Aqua Fit und vielen weiteren Kursen ein flexibles Präventionsangebot zu bieten. Durch die Kooperation mit Krankenkassen, die Aufnahme weiterer Firmenkunden und dem Ausbau des Partner-Netzwerks bekommt der BGM-Bereich eine noch größere Bedeutung. Wir sind auch bereits in Gesprächen, um weitere Projekte im BGM-Bereich mit Firmen und Partnerstudios umzusetzen.“

Betreibt ihr auch eigene Studios?

„Nein, Urban Sports Club betreibt keine eigenen Studios. Das ist eine ganz bewusste Entscheidung. Es gibt keine “Urban Sports Club Originals”, wie man sie von anderen Plattformen oder Branchen her kennt. Unser Fokus liegt da­rauf, Partnerstudios in ihrem Business­alltag zu ergänzen, Zusatzumsatz zu generieren und bei ihrem Wachstum zu unterstützen.“

Im vergangenen Jahr hat Urban Sports Club viele Wettbewerber übernommen und ein zweistelliges Millionen-Investment erhalten. Was ist mit dem Geld geplant?

„Wir haben eine Vision: Eine Mitgliedschaft für ganz Europa. Entsprechend treiben wir die Expansion weiter voran. Unser firmeninterner Fokus liegt hier auf Personalausbau, denn nur mit einem entsprechend großen Team können wir diese Aufgabe stemmen. Mittlerweile arbeiten mehr als 300 Mitarbeiter für Urban Sports Club. Zudem wollen wir die Gelder nutzen, um unser Produkt weiter zu verbessern. Auf der Mitgliederseite geht es dabei um die weitere Verbesserung unserer App, die gemeinsam mit den Studios die Urban Sports Club Community zu einem aktiven und gesunden Lebensstil inspirieren soll. Zum anderen wollen wir die Services für unsere Studio-Partner weiter ausbauen und entwickeln mit ihnen im engen Austausch weitere Produkte.“

Mit dem US-Start-Up Classpass betritt in Deutschland ein neuer Wettbewerber das Feld. Was ist nötig, um weiterhin an der Spitze zu bleiben?

„Wir werden unseren eigenen Prinzipien und Werten treubleiben: Erreichbarkeit, Zuverlässigkeit, hohe Servicequalität, Transparenz. Unsere Partner wissen das. Wir wachsen gemeinsam und arbeiten auf Augenhöhe miteinander. Die Partner sehen ihre Benefits, denn wir pflegen unsere Beziehungen. Außerdem sind wir „Made in Germany“, das darf man nicht unterschätzen. Wir sind ganz anders erreichbar, kennen die Bedürfnisse der Partner, nehmen Datenschutz ernst und können unsere Beziehungen anders pflegen als eine Company aus den USA. Für Mitglieder gilt dasselbe: Wir sind nahbar, unser Produkt ist leicht verständlich. Wir bauen die Angebotsvielfalt bei Urban Sports Club auch laufend aus. Unsere Partner wissen all dies zu schätzen: Das zeigt auch deren Feedback. Wir sind zu Hause in einer Vielzahl von Sportarten, von Fitness über Bouldern, Schwimmen bis hin zu Boutique Fitness, Yoga und Pilates. Diese Vielfalt kommt den Mitgliedern zugute – aber auch unseren Partnern, die so eine sehr weite Zielgruppe ansprechen können.“

Was ist für die Zukunft noch alles geplant?

„Wir ergänzen gerade schrittweise unsere Produkte und Services. Dabei geht es viel um die Wünsche der Partner-Studios. Wir launchen beispielsweise ein eigenes Partner-Benefit-Portal, so viel kann ich schon verraten. Außerdem arbeiten wir Ambassador-Programme aus, durch die unsere Partner am Erfolg von Urban Sports Club über die Besuche hinaus partizipieren können. Unseren Mitgliedern ermöglichen wir es, Kurse in den Studios direkt über unsere App zu buchen, wenn das unsere Partner wünschen. Durch Schnittstellen zu Studio-Softwareanbietern lässt sich mit uns dadurch die Kursauslastung weiter optimieren.“

Dominic Fernandez

Infos & Kontakt

Urban Sports GmbH
Alt-Moabit 103, 10559 Berlin
Tel: +49 30 544 45 07 77
E-Mail: hello@urbansportsclub.com
Web: www.urbansportsclub.com

Bilder: Urban Sports Club, Urban Sports Club - Credit by Sarah Zahn

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