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Arbeitnehmer rechtzeitig über Urlaubsverfall informieren

Arbeitnehmer rechtzeitig über Urlaubsverfall informieren

Entsprechend eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs im November 2018 hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entschieden, dass Arbeitgeber nun in die Verantwortung genommen werden, den Arbeitnehmer über nicht genutzten Urlaubstage zu informieren und aktiv aufzufordern, diesen zu nehmen. Bisher wurde es arbeitsrechtlich so geregelt, dass Urlaubsansprüche verfallen, wenn zuvor keine entsprechenden Anträge gestellt wurden – eine Entschädigung gab es dafür dann entsprechend nicht. Nun wird die Rechtsprechung im deutschen Urlaubsrecht an das EU-Recht angepasst. Konkret bedeutet das für jeden Arbeitgeber, egal ob es sich nun um einen Studiobetreiber, Physiotherapeuten oder Sonstige handelt, dass er den Arbeitnehmer rechtzeitig vor einem Urlaubsverfall warnen muss, da dieser seinen Anspruch sonst nun nachträglich noch einfordern kann. Dieser Hinweis muss „klar und rechtzeitig“ geschehen, wobei nicht näher spezifiziert wurde, was rechtzeitig nun genau bedeutet.

Eine weitere Anpassung der deutschen Rechtsprechung zu diesem Thema an ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs stellt auch die Entscheidung dar, dass Urlaubsansprüche nicht mit dem Tod eines Arbeitnehmers enden, sondern die Erben eine finanzielle Vergütung dafür verlangen können.

 Bild: Fotolia / REDPIXEL

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